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Nachrichten Region: Keine meldepflichtiges Ereignis
Umland Uetze Nachrichten Region: Keine meldepflichtiges Ereignis
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00:15 18.07.2016
Von Friedrich-Wilhelm Schiller
Marion Gellermann (Zweite von rechts) schaut sich gemeinsam mit anderen CDU-Politikern und Einwohnern aus Dedenhausen die Schäden an den Bäumen, Büschen und Gräsern an. Quelle: Friedrichg-Wilhelm Schiller
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Dedenhausen

Konkret geht es in dem Disput um das Wasser, das kürzlich nach einem heftigen Dauerregen vom Gelände der Recyclingfirma Remondis floss. Nach Ansicht der Regionsverwaltung handelt es sich dabei nicht um eine meldepflichtiges Ereignis. Das sieht die CDU-Regionsabgeordnete Marion Gellermann anders. "Wir werden hinterfragen, ob nicht doch eine Meldepflicht besteht", kündigt sie an. 

Gellermann hatte eine Anfrage zum Umweltschaden auf und neben dem ehemaligen Bahndamm in Nähe des Remondis-Geländes gestellt. Dort sind Gräser, Bäume und Büsche abgestorben. In ihrer Anfrage hatte sie auch angesprochen, dass "nachweislich mehrfach unkontrolliert" Regenwasser vom Firmengelände auf die Straße und den früheren Bahndamm gelaufen war.

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"Die Regionsverwaltung untersucht, ob der Abfluss des Niederschlagswassers vom Remondis-Gelände die beobachteten Schäden verursacht haben könnte", teilt die Verwaltung Gellermann mit. Die Untersuchungen dauern allerdings noch an. Remondis weist jede Verantwortung für die abgestorbenen Pflanzen zurück.

Gellermann wollte zudem wissen, wie viele Proben an der Schadensstelle gezogen wurden. "... insgesamt wurden 13 Proben vom Pflanzenschutzamt (der Landwirtschaftskammer) und von der Regionsverwaltung entnommen: fünf Pflanzenproben, sechs Bodenproben, eine Sedimentprobe und eine Probe von der Wegbefestigung aus Schlacke", antwortet die Verwaltung.

Labore untersuchen die Proben auf Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle, organische und anorganische Schadstoffe. Die Ergebnisse sollen in der nächsten Woche vorliegen. Die Regionsverwaltung will die Gemeinde Uetze als Eigentümer des ehemaligen Bahndamms, das Gewerbeaufsichtsamt Hannover und den Wasserverband Peine über die Resultate informieren. Der Wasserverband Peine betreibt in rund zwei Kilometern Entfernung von der Schadensstelle das Wasserwerk Wehnsen.

Aus der Antwort auf die Anfrage geht auch hervor, dass die Regionsverwaltung bereits am 21. Juni über den Umweltschaden informiert worden war. Erst am 25. Juni waren erstmals Mitarbeiter des  zuständigen Teams für Gewässer- und Bodenschutz in Dedenhausen, nachdem die Feuerwehr alarmiert worden war, weil an dem Tag nach einem Regenguss große Mengen Regenwasser vom Remondis-Gelände gelaufen waren. Außerdem waren Regionsmitarbeiter am 28. Juni sowie am 1. und 5. Juli vor Ort, um die Schäden zu begutachten.

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