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Uetze Rekord: Naturerlebnisbad zählt mehr als 40.000 Besucher
Umland Uetze

Uetze: Besucherboom im Uetzer Naturerlebnisbad

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13:08 13.09.2019
Das Uetzer Naturerlebnisbad erweist sich 2019 als Besuchermagnet. Quelle: Archiv
Uetze

Für die Uetzer Freibadgenossenschaft hat sich der Umbau des Schwimmbads in ein Naturerlebnisbad ausgezahlt. Schon jetzt steht fest: Die Saison 2019 ist die erfolgreichste, seitdem die Genossenschaft den Betrieb des Bades 2011 übernommen hat. Am Sonntag, 15. September, können Wasserfreunde das letzte Mal in diesem Jahr im Uetzer Bad schwimmen.

„Wir sind sehr zufrieden. Sowohl die Besucherzahlen als auch die Einnahmen sind so eingetroffen, wie wir es erhofft haben“, sagt Vorstandsmitglied Michael Kropp. Mehr als 40.000 Badegäste hätten das Bad besucht. Das sei die größte Zahl seit 2011.

Auch Besucher aus Peine und Burgdorf

Das Bad, das ohne den Einsatz von Chlor auskommt, weil Schilf das Wasser reinigt, habe nicht nur neue Gäste aus den umliegenden Ortschaften angelockt. Auch Peiner und Burgdorfer zählten inzwischen zum Stammpublikum. Einige von ihnen haben nach den Worten des Vorstandsmitglieds nicht nur Dauerkarten erworben, sondern sind auch in die Freibadgenossenschaft eingetreten.

Positiv hat sich nach Kropps Meinung bei den Besucherzahlen bemerkbar gemacht, dass in diesem Jahr Badegäste ein Abonnement für Saisonkarten bestellen konnten. 2019 habe die Genossenschaft 270 Abonnements verkauft. Gut angekommen seien auch die Aquafitness- und Aquazumbakurse, die die Genossenschaft in Zusammenarbeit mit einem Fitnessstudio angeboten habe. „Das wird im nächsten Jahr ausgebaut“, kündigt Kropp an.

Mehr als 100 neue Mitglieder

Seit dem Ende der Saison 2018 habe die Genossenschaft mehr als 100 neue Mitglieder gewonnen, berichtet er. In den Vorjahren seien es bedeutend weniger Neuzugänge gewesen. „Wir haben jetzt knapp 1000 Mitglieder“, stellt der Uetzer fest. Nach seiner Einschätzung hat auch das Spätschwimmen zu dem Mitgliederzuwachs und zum Verkauf von mehr Saisonkarten geführt: „Es ist sehr gut angenommen worden.“ Genossenschaftsmitglieder, die eine Saisonkarte besitzen, können mittlerweile nicht nur früh morgens und vormittags außerhalb der Öffnungszeiten, sondern auch noch von 20 bis 21 Uhr zum Schwimmen gehen.

Mehr als 60.000 Euro Eintrittsgeld hat die Genossenschaft in diesem Jahr eingenommen. „Das ist die höchste Einnahme seit dem Bestehen der Genossenschaft“, stellt Kropp fest. Dabei stehe noch die Abrechnung für den Besuch der Schulen aus. Auf der Einnahmenseite kämen noch Geld von Sponsoren und Kursgebühren hinzu. Nach Kropps Meinung war der Zuwachs bei den Einnahmen nicht unbedingt zu erwarten. Denn die Genossenschaft hatte zu Saisonbeginn einen Frühbucherrabatt für Saisonkarten eingeführt. Nach Abzug des Rabatts müssen Familien statt 120 nur 100 Euro bezahlen.

Heizung verursacht zusätzliche Kosten

Laut Kropp hat der Vorstand am Mittwoch wegen des kalten Wetters entschieden, die Saison am Sonntag, 15. September, zu beenden. „Wir haben schon in den vergangenen zwei Wochen durchgeheizt“ sagt das Vorstandsmitglied. Dadurch seien täglich 400 Euro zusätzliche Betriebskosten entstanden. Der Vorstand will im Winterhalbjahr die Planung für den Austausch der Ölheizung aus dem Jahr 1989 gegen eine umweltfreundlichere Anlage vorantreiben. Kropp: „Da führen wir bereits Gespräche wegen einer Förderung.“

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