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Uetze Kirche im Zentrum: Neues Gemeindehaus soll bis Pfingsten stehen
Umland Uetze

Uetze: Bis Pfingsten soll das neue Gemeindezentrum der Kirchengemeinde stehen

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06:00 13.08.2019
Bauarbeiter gießen im Pfarrgarten die Bodenplatte des neuen Gemeindezentrums. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

Ein Baukran überragt die Wohnhäuser zwischen Kirch- und Kaiserstraße im alten Uetzer Ortskern. Er ist das eindeutige Zeichen, dass die Bauarbeiten für das Projekt Kirche im Zentrum (KiZ) der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde begonnen haben. Im Pfarrgarten neben der Johannes-der-Täufer-Kirche entsteht ein neues Gemeindezentrum, das den alten Gemeindesaal ersetzen soll.

Inzwischen haben die Bauarbeiter die Streifenfundamente gelegt und die Bodenplatte gegossen. „Wir hoffen, dass wir das Gemeindezentrum Pfingsten 2020 einweihen können“, sagt Pastorin Heidrun Kück. Allerdings hänge die Fertigstellung von der Witterung, insbesondere vom Winterwetter, und der pünktlichen Lieferung der Baumaterialien ab.

Kirchenbüro ist künftig barrierefrei erreichbar

Herzstück des Neubaus wird der Saal sein, der aus dem eingeschossigen, mit roten Steinen gemauerten Neubau zur Kirchstraße hin herausragt. Den Saal wird man mit Trennwänden unterteilen, sodass sich im Gemeindezentrum mehrere Gruppen gleichzeitig treffen können –ohne sich gegenseitig zu stören. Außerdem wird das Gebäude eine Küche, Toiletten und zwei Büros haben. In ein Büro wird Diakonin Karin Lawrenz einziehen. Das zweite wird zum Kirchenbüro. „Dann wird das Kirchenbüro barrierefrei sein“, sagt Kück. Derzeit könnten Ältere und Gehbehinderte das Büro im Pfarrhaus wegen der Treppenstufen nur schlecht erreichen.

Die Baukosten belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro. Die Landeskirche, der Kirchenkreis Burgdorf und die Kirchengemeinde teilen sich die Summe zu jeweils einem Drittel. Die Kirchengemeinde greift auf Rücklagen und den Erlös aus dem Verkauf des Pfarrhauses II an der Schmiedestraße zurück. Die verbleibende Lücke von 40.000 Euro will sie mit einer Spendenaktion schließen. Diese Aktion dauert noch an.

Archäologen entdecken nichts in der Baugrube

Die Baustelle war im April eingerichtet worden, um mit dem Abriss des alten Gemeindesaals beginnen zu können. Nach den Abbrucharbeiten wurde die Baugrube unter Aufsicht von Archäologen ausgehoben. Archäologen haben die Erdarbeiten beobachtet, weil früher rund um die Johannes-der-Täufer-Kirche ein Friedhof war. Sie hatten aber nichts Besonderes entdeckt.

Weil Baufahrzeuge die Baustellen nur über den Pfarrhof erreichen können, gilt derzeit auf der Kirchstraße in Höhe des Pfarrhofes ein Halteverbot. Seit dem Einrichten der Baustelle ist der Weg auf der Ostseite der Kirche gesperrt. Wer durch die Kirchgasse von der Kaiser- zur Kirchstraße oder umgekehrt gehen will, muss einen kleinen Umweg um das Gotteshaus herum am Haupteingang vorbei machen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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