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Uetze Gemeinde soll Jugendarbeit der Sportvereine fördern
Umland Uetze

Uetze: Gemeinde Uetze soll Jugendarbeit der Sportvereine fördern

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14:56 21.11.2019
Der Nachwuchs der Turnsparte des VfL Uetze zeigt alljährlich beim Weihnachtsturnen sein Können. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller (Archiv)
Uetze

Die Sportförderrichtlinien der Gemeinde Uetze sollen vollkommen neu gefasst werden. So wird die Kommune aller Voraussicht nach künftig die Jugendarbeit der Sportvereine finanziell unterstützen. Nach dem Richtlinienentwurf, den der Ratsausschuss für Schule, Sport und Kultur bereits gebilligt hat, erhält jeder Verein für jedes Mitglied bis zum 18. Lebensjahr einen jährlichen Zuschuss von 4 Euro. Fußballvereine erhalten darüber hinaus pro Erwachsenenmannschaft, die am Punktspielbetrieb teilnimmt, 500 Euro je Saison.

Keine jährlichen Zuschüsse konnten bislang Reitvereine, Tennissparten und Schützenvereine für ihre Sportstätten erwarten. Künftig sollen Reitvereine je Reithalle 600 und für jeden Reitplatz im Freien mit sandigem Untergrund 200 Euro im Jahr bekommen. Gestaffelt sind die jährlichen Zuwendungen für verschiedene Schießstände. Zum Beispiel gibt es 20 Euro für einen Luftgewehr- und 40 Euro für einen Kleinkaliberstand.

Pachtverträge werden noch ausgehandelt

Die jährliche Förderung je Tennis-Grandplatz soll sich auf 230 Euro belaufen. Für A-, B- und C-Plätze der Fußballer sind Zuwendungen von 3000, 2500 und 1500 Euro im Jahr vorgesehen. Laut einer Ratsdrucksache läuft diese Regelung auf eine Reduzierung der bisherigen Pauschalbeträge um 25 Prozent hinaus, die die Fußballvereine bisher für die Pflege der gemeindeeigenen Sportplätze erhalten haben. Für die kommunalen Sportplätze will die Gemeindeverwaltung neue Pachtverträge abschließen, die die Rechte und Pflichten von Pächtern und Verpächter regeln. Diese Verträge müssen noch ausgehandelt werden.

Die Baseballabteilung des TSV Friesen Hänigsen soll für den Baseballplatz in Hänigsen 3200 Euro im Jahr erhalten. Neu ist in den Richtlinien auch eine Förderung der vereinseigenen Hallen und Sportheime. Pro Quadratmeter Hallenfläche soll die Gemeinde 4 Euro zahlen. Für Clubheime, die Eigentum der Vereine sind oder für die ein Erbbaurecht besteht, ist ein jährlicher Zuschuss von 19 Euro je Quadratmeter vorgesehen. Berechnungsgrundlage sind allerdings nur die Räume, die man für die Ausübung einer Rasensportart benötigt.

Rat muss Geld im Etat bereitstellen

Im Richtlinienentwurf steht auch, dass die Gemeinde grundsätzlich „im Rahmen der jeweils bereitgestellten Haushaltsmittel“ Neu- und Umbauten, Erweiterungen, Sanierungen und Modernisierungen von Vereinsgebäuden fördert, wenn diese baulichen Veränderungen dem Sportbetrieb dienen. Einen ähnlichen Passus enthalten auch die alten Richtlinien. Er kam aber wegen der desolaten Finanzlage der Gemeinde in den vergangenen Jahren nicht zum Tragen. So lehnte der Rat Ende 2017 Zuschussanträge des Uetzer Schützenvereins für die Sanierung seines Vereinsheims und des Mountainbikevereins Bergradler für einen Übungsparcours ab.

Der Rat soll die neuen Richtlinien, die auf eine Erhöhung der jährlichen Sportförderung um 3600 Euro hinauslaufen, am Donnerstag, 5. Dezember, beschließen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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