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Uetze Generationenhilfe Dollbergen steht in den Startlöchern
Umland Uetze

Uetze:  Generationenhilfe Dollbergen steht in den Startlöchern

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19:20 19.08.2019
Wolfgang Göpfert ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Generationenhilfe Dollbergen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dollbergen

Jetzt kann der Vorstand Spendenbescheinigungen ausstellen: Der Verein Generationenhilfe Dollbergen ist von der Finanzverwaltung als gemeinnützig anerkannt worden. Die Spenden sind von der Steuer absetzbar.

Grundgedanke der Generationenhilfe ist, dass sich Einwohner verschiedener Altersstufen gegenseitig helfen. Zum Beispiel könnten Vereinsmitglieder Einwohner zum Arzt fahren und sie wieder abholen, bei Gartenarbeiten und im Haushalt unterstützen und Tipps für die Nutzung des Computers geben, sagt Göpfert.

Der Verein will Rechtsfähigkeit erlangen. Dafür ist eine Eintragung ins Vereinsregister notwendig. Damit hat der Vorstand, in dem außer Göpfert dessen Stellvertreter Sven Klomp und Kassenwart Heinz Jürgen Weidtmann mitarbeiten, bereits einen Notar beauftragt.

Helfer sollen versichert sein

Das entscheidende Argument für die Vereinsgründung war laut Göpfert, die Helfer über eine Versicherung zu schützen. Daher hat der Vorstand kürzlich ein Gespräch mit einem Versicherungsfachmann geführt, um sich nach den Möglichkeiten zu erkundigen. „Er hat uns bestätigt, dass eine angemessene Versicherung für die Mitglieder sehr wichtig ist“, berichtet der Vorsitzende. Denn die private Versicherung der Helfer greife grundsätzlich nicht, wenn sie für den Verein tätig seien.

Die Generationenhilfe will Sprechstunden anbieten. Dafür benötigt sie einen Raum. In diesem will der Vorstand nach Möglichkeit auch Akten aufbewahren. „Die Raumfrage muss noch geklärt werden“, sagt der Vorsitzende.

Bevor der Verein mit seiner Arbeit beginnt, muss die Mitgliederversammlung eine Geschäftsordnung verabschieden. Diese werde regeln, wie hoch der Obolus sein soll, den Hilfesuchende zahlen sollen, und wie viel davon die Helfer als Aufwandsentschädigung erhalten sollen, erläutert Weidtmann. Außerdem werde die Geschäftsordnung die Aufgabenverteilung im Verein regeln.

Ortsrat gibt 500 Euro dazu

Derzeit kann der Vorstand auf rund 20 Mitglieder zählen. Darunter sind auch passive Mitglieder. „Bei der Mitgliederzahl sehe ich noch Entwicklungspotenzial“, sagt Göpfert. „Das wächst mit der Zeit“, pflichtet ihm Weidtmann bei. So sei es auch in anderen Orten gewesen, wo es bereits eine Generationenhilfe gibt. Wer sich dem Verein als Helfer zur Verfügung stellt, muss ihm aus versicherungsrechtlichen Gründen beitreten. Der Mitgliedsbeitrag wird nach dem gegenwärtigen Diskussionsstand 18 Euro im Jahr betragen.

Die Generationenhilfe ist aus der Dollberger Zukunftswerkstatt heraus entstanden. Der Ortsrat unterstützte die Vereinsgründung mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 500 Euro, damit der Vorstand zum Beispiel die Notarkosten und die erste Versicherungsprämie bezahlen kann.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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