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Uetze Generationenhilfe in Dollbergen will als Verein arbeiten
Umland Uetze Generationenhilfe in Dollbergen will als Verein arbeiten
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00:20 16.03.2019
Die Generationenhilfe in Dollbergen will nicht nur ältere Menschen, sondern auch Familien im Alltag unterstützen. Dazu kann beispielsweise Hilfe bei den Hausaufgaben gehören. Quelle: Symbolbild
Dollbergen

Mit ihrem ambitionierten Projekt „Generationenhilfe“ ist die Zukunftswerkstatt Dollbergen ein gutes Stück vorangekommen. Um der Arbeit der Ehrenamtlichen einen rechtssicheren Rahmen zu geben, soll ein gemeinnütziger Verein gegründet werden. Zur Vorbereitung der Gründung lädt die Generationenhilfe alle Einwohner für Donnerstag, 14. März, 18 Uhr, ins TSV-Sportheim an der Ackersbergstraße ein.

Die Idee ist einfach und logisch: Jung hilft Alt und Alt hilft Jung. Doch bis die Generationenhilfe in Dollbergen tatsächlich ihre Arbeit aufnehmen kann, ist es ein weiter Weg, wie Wolfgang Göpfert und Heinz Jürgen Weidtmann festgestellt haben. Die Beiden betreuen das Projekt maßgeblich. „Es ist nicht so einfach, wie wir gedacht haben“, sagt Göpfert. Es sei unglaublich aufwendig, denn es gebe sehr viele Dinge, die bedacht werden müssten. Als Beispiel nennt er den Versicherungsschutz der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Sie brauchen eine Unfall- und eine Haftpflichtversicherung. Ebenso müssen Verträge mit den Hilfesuchenden abgeschlossen werden.

Kein gemeinsamer Verein mit Abbensen

Die Dollberger wollten sich eigentlich an die Generationenhilfe im Nachbarort Abbensen im Landkreis Peine andocken. Aus rechtlichen Gründen wären die Dollberger eine Sparte im Verein gewesen. Damit wäre das Führungsgremium aus Abbensen auch für die Dollberger verantwortlich gewesen, erläutert Göpfert. Diese hohe Verantwortung wollten die Abbenser, die ebenfalls ehrenamtlich arbeiten, jedoch nicht übernehmen. „Was wir verstehen können.“ Für die Generationenhilfe Dollbergen soll deshalb jetzt ein eigener Verein gegründet werden. Die guten Kontakte nach Abbensen wolle man aber weiterhin pflegen. „Sie haben uns schon jetzt viel beraten und weitergeholfen“, berichtet Göpfert.

In der vorbereitenden Versammlung an diesem Donnerstag erfahren Interessierte Grundsätzliches zur Vereinsgründung. Der Satzungsentwurf wird diskutiert, die personellen Voraussetzungen erläutert und nicht zuletzt die finanziellen Rahmenbedingungen dargelegt. „Für den Einstieg in die Arbeit der Generationenhilfe benötigen wir 2000 bis 3000 Euro“, sagt Göpfert. Er und Weidtmann haben deshalb schon mehrere Gespräche mit der Gemeinde geführt. Seit etwa eineinhalb Jahren arbeiten sie an dem Projekt.

Alltagshilfe auch für Familien geplant

Wie es aussieht, wird die Generationenhilfe mit circa 25 Ehrenamtlichen beginnen können. Ihre mögliche Aufgabenpalette reicht von Hilfen in Haushalt und Garten über die Unterstützung pflegender Angehöriger und die Begleitung zu Arzt- und Behördengängen bis zur Hausaufgabenhilfe und Babysitterdiensten.

Von Anette Wulf-Dettmer

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