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Uetze Kirchengemeinde feiert demnächst Richtfest
Umland Uetze

Uetze: Kirchengemeinde feiert demnächst Richtfest

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12:36 28.09.2019
Bis auf das Dach ist der Rohbau des Gemeindezentrums fertig. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde kann in Kürze Richtfest feiern. Die Bauarbeiten für das neue Gemeindezentrum Kirche im Zentrum (KiZ), die im Juli begonnen haben, kommen zügig voran. Die Wände stehen. Die Decke über dem Erdgeschoss ist fertig. Anfang Oktober werden Zimmerleute beginnen, den Dachstuhl des eingeschossigen Gebäudes zu richten. Anschließend werden Dachdecker bis Ende Oktober das Dach decken.

Die nächsten Gewerke sind das Putzen der Innenwände, das Verklinkern des Gebäudes und der Einbau der Türen und Fenster. „Die Fenster und Türen sind auf dem Weg und die Klinker bestellt“, sagt Pastorin Heidrun Kück. Der Kirchenvorstand geht davon aus, dass die Bauarbeiten bis Pfingsten nächsten Jahres abgeschlossen sein werden, „Wir planen, dann die Einweihung zu feiern“, kündigt Kück an.

Weg bleibt bis Ende der Bauarbeiten gesperrt

Bis zum Ende der Bauarbeiten bleibt der Fußweg auf der Ostseite der Johannes-der-Täufer gesperrt, weil Garten- und Landschaftsbauer erst ganz zum Schluss die Außenanlagen am KiZ herrichten können. Solange müssen Fußgänger, die von der Kirch- zur Kaiserstraße oder umgekehrt gehen wollen, einen Umweg um das Gotteshaus herum machen. Das Halteverbot vor dem Pfarrhof wird spätestens am 15. November aufgehoben. Es ist eingerichtet worden, damit große Lastwagen, die Baumaterialien anliefern, genügend Platz zum Rangieren haben.

1,3 Millionen Euro Baukosten

Um den Kostenrahmen von 1,3 Millionen Euro einzuhalten, hatte der Kirchenvorstand die ursprünglichen Baupläne abgespeckt. Laut Kück zeichnen sich bislang keine Kostensteigerungen ab. Die Landeskirche, der Kirchenkreis Burgdorf und die Kirchengemeinde teilen sich zu jeweils einem Drittel die Bausumme. Die Kirchengemeinde hat das Pfarrhaus II verkauft und Rücklagen aufgelöst, um ihren Anteil zu finanzieren. Außerdem hat der Kirchenvorstand 40.000 Euro an Spenden eingeplant. „Da sind wir auf einem guten Weg“, sagt Kück. Mittlerweile seien rund 20.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen. Wenn man mit dem Baubeginn gewartet hätte, bis die 40.000 Euro zusammen sind, wäre der Neubau wegen der Preissteigerungen im Baugewerbe teurer als 1,3 Millionen Euro geworden, sagt die Pastorin.

Die Kirchengemeinde baut das neue Gemeindezentrum, weil der Neubau wirtschaftlicher als eine Sanierung des alten Gemeindesaals ist. Der Gemeindesaal, der hohe Bewirtschaftungs- und Unterhaltungskosten verursacht hatte, wurde im April abgerissen, um Platz für das neue Gebäude zu schaffen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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