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Uetze Bauantrag für Gemeindezentrum ist gestellt
Umland Uetze Bauantrag für Gemeindezentrum ist gestellt
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00:17 05.01.2019
Auf Grundlage dieses Entwurfs ist der Bauantrag für das neue Gemeindezentrum (im Hintergrund) gestellt worden. Links ist die skizzierte Johannes-der-Täufer-Kirche und rechts das Pfarrhaus zu sehen. Quelle: Mosaik Architekten
Uetze

Der Baubeginn für das neue Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Uetze-Katensen rückt näher. Der Kirchenvorstand hat den Bauantrag für das Projekt mit dem Titel „Kirche im Zentrum (KiZ)“ bei der Region Hannover gestellt und außerdem die Genehmigung für den Abriss des alten Gemeindesaals an der Kirchstraße in Uetze beantragt.

Gebaut werden soll das Gemeindezentrum im Pfarrgarten. Grundlage für den Bauantrag ist der überarbeitete Entwurf, mit dem Ekkehard Vogt vom Architekturbüro Mosaik den Architektenwettbewerb zu dem Bauvorhaben gewonnen hat. Um den Kostenrahmen von 1,3 Millionen Euro einzuhalten, haben Kirchenvorstand und Vogt den Ursprungsentwurf abgespeckt. Herzstück des mit roten Steinen gemauerten Neubaus ist nach wie vor ein Saal, der nach Süden hin aus dem einstöckigen Gebäude herausragt. Er ist unterteilbar, sodass ihn mehrere Gruppen gleichzeitig nutzen können, ohne sich gegenseitig zu stören. Außerdem wurde der Entwurf an der Querachse des Gebäudes gespiegelt, sodass Besucher von der Kirchstraße aus zwischen Pfarrhaus und Johannes-der-Täufer-Kirche direkt auf den Eingang des neuen Zentrums zugehen können. Zwischen Kirche, Pfarrhaus und Gemeindezentrum wird ein Platz entstehen, den die Kirchengemeinde für Freiluftveranstaltungen nutzen kann.

Zwischen der Kirche (links) und dem Pfarrhaus (rechts) sollen die Besucher direkt auf das neue Gemeindezentrum zugehen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Wenn die Abrissgenehmigung rechtzeitig eintrifft, könnte im Februar der alte Gemeindesaal abgerissen werden, um Platz für den Neubau zu schaffen. Baubeginn könnte dann im Sommer sein. So sieht laut Pastorin Heidrun Kück der vorläufige Zeitplan aus, der noch mit einigen Fragezeichen behaftet ist. So müssten noch archäologische Untersuchungen des Baugrunds stattfinden. „Früher war es üblich, dass um die Kirche herum ein Friedhof war“, erläutert Kück. Deshalb könne man auf archäologische Funde stoßen.

Die Baukosten von 1,3 Millionen Euro teilen sich zu jeweils einem Drittel die Landeskirche, der Kirchenkreis Burgdorf und die Kirchengemeinde. Um den Anteil der Kirchengemeinde aufzubringen, will der Kirchenvorstand auf Rücklagen zurückgreifen, das Pfarrhaus II an der Schmiedestraße verkaufen und Spenden sammeln. „Beim Pfarrhaus sind wir noch in Verkaufsverhandlungen“, sagt Kück. Die Summe der Spenden ist mit 40.000 Euro veranschlagt worden. Weil im November noch rund 31.500 Euro fehlten, hat der Kirchenvorstand kürzlich einen Spendenaufruf gestartet. Die Spendenaktion läuft noch.

Von dem Neubau erhofft sich der Kirchenvorstand Einsparungen – besonders bei den Heizkosten. „Eine Sanierung des alten Gemeindehauses würde nicht günstiger und uns langfristig viel mehr kosten“, hatte Kirchenvorsteher Uwe Hoffmann im April 2018 im Gemeindebrief geschrieben.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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