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Uetze Mirko Hammacher wird auf Anhieb Bürgerkönig
Umland Uetze

Uetze: Mirko Hammacher wird in Eltze auf Anhieb Bürgerkönig

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12:15 11.08.2019
Das sind die Eltzer Schützenkönige: Ralf Rathmann (von links), Leni Götze, Marleen Elgert, Elke Bahlau, Mirko Hammacher, Sven Treude und Sandro Nicolas. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Eltze

Mirko Hammacher ist sowas wie ein Novize. Er hat zum ersten Mal beim Königsschießen in Uetze-Eltze mitgemacht. Besser hätte es für ihn nicht laufen können. Denn er ist auf Anhieb Bürgerkönig geworden.

Der anfänglichen Überraschung folgt der Spaß

„Ich war zuerst überrascht. Mittlerweile macht es mir sehr viel Spaß, König zu sein“, sagte Hammacher vor dem Festumzug am Sonnabend. Alle seien nett zu ihm. Viele böten ihm Unterstützung an. Zum Beispiel hätten ihn mehrere gefragt, ob er am Sonntag Hilfe beim Getränkeausschank benötige, wenn der Schützenverein bei ihm zu Hause die Königsscheibe aufhängt. „Natürlich werde ich auch hin und wieder aufgefordert: Gib mal einen aus“, berichtete Hammacher, der nicht einmal dem Schützenverein KKS Horrido angehört.

Impressionen vom Fest.

Damenkönigin Elke Bahlau hingegen ist aus Schützensicht schon eine alte Häsin. Sie ist dieses Jahr bereits zum dritten Mal zu Königsehren gekommen. Sie schieße gern, obwohl sie nicht zu jedem Schießabend der Damenabteilung gehe, bekannte sie. Ihr bedeute der Titel sehr viel. Schützenfeste hätten sie schon von klein auf fasziniert. „Als Kind bin ich immer mit meinen Großeltern zu den Schützenausmärschen in Hannover gegangen“, erzählte Bahlau. Die Marschmusik und die Uniformen habe sie toll gefunden.

Das Festzelt ist beim Kommersabend voll besetzt

Während des Kommers am Freitagabend hatte der KKS-Vorsitzende Andreas Stengel Ralf Rathmann zum König der Könige ausgerufen. Um diesen Titel dürfen nur die ehemaligen Schützenkönige wetteifern. Zum Junggesellenkönig ernannte er Sven Treude. Den Titel Löwenkönigin verlieh er Marleen Elgert. Leni Götze wurde Jugendkönigin, Sandro Nicolas Kinderkönig. Mit dem Besuch beim Festauftakt war Stengel sehr zufrieden: „Das Zelt war voll besetzt, und wir haben bis in die frühen Morgenstunden hinein getanzt.“

Beim Umzug am Sonnabend blieb den Majestäten der Fußmarsch erspart. Für sie stand vor dem Festplatz ein geschmückter Festwagen bereit, den ein von Tobias Lüer gelenkter Trecker durch das Dorf zog. Dabei will es die Tradition, dass die Junggesellen während des Marsches Holzgewehre tragen. In die Gewehrläufe steckten sie Blumen aus Kunststoff. „Die haben wir auf dem Festplatz an der Schießbude geschossen“, verriet der stellvertretende Vorsitzende der Junggesellen, Jonas Wrede.

Am Ehrenmal legen die Schützen einen Kranz nieder

Schützenoberst Rouven Schwarz und sein Adjutant Maximilian Meldau führten die Marschkolonne am Sonnabend zum Ehrenmal, wo Stengel und sein Stellvertreter Marcel Nicolas einen Kranz niederlegten. Von dort ging es über die Straßen Am Mühlenfeld, Zur Eltzer Mühle und Plockhorster Straße zurück zum Fesplatz. Am Sonntag stand auch noch ein bunter Umzug durch das Dorf auf dem Programm. Dafür verkleiden sich immer mehrere Gruppen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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