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Uetze Region ehrt zwei Ehrenamtliche aus Hänigsen – beide engagieren sich im Dorftreff
Umland Uetze

Uetze: Region ehrt zwei Ehrenamtliche aus Hänigsen

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18:35 19.01.2020
Der Hänigser Dorftreff ist ein soziales Leuchtturmprojekt der Gemeinde Uetze: Zwei seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter hat die Region Hannover jetzt geehrt. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller (Archiv)
Uetze

Die Region Hannover hat zwei Bürger aus UetzeManfred Scheller und Brunhilde Tannenberg – für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Sie sind am Freitagabend mit 28 weiteren Ehrenamtlichen aus der Region von der stellvertretenden Regionspräsidentin Petra Rudszuck geehrt worden. Mit der alljährlich stattfindenden Feierstunde in Hannover soll die große Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt werden.

In Hänigsen kennen Manfred Schellersehr viele Menschen. Denn er engagiert sich in der Gewerkschaft, in der SPD und für die Generationenwerkstatt im Dorftreff seines Heimatortes. Seinem Engagement ist es mit zu verdanken, dass sich die Generationenwerkstatt etabliert hat. Zuerst ging es 2015 nur um die Reparatur von gespendeten Fahrrädern, die an Geflüchtete abgegeben wurden. Inzwischen ist daraus ein Treffpunkt für Menschen aller Altersklassen geworden, die gemeinsam Nützliches tun: Scheller werkelt seit drei Jahren zusammen mit fünf weiteren Ehrenamtlichen dienstags im Keller und in den Räumen der Hänigser Kunstspirale. Als Fan des Radfahrens hat Scheller sich außerdem dafür eingesetzt, dass in Hänigsen ein Lastenrad mit Elektromotor zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung steht. Als Gewerkschaftsmitglied sammelt Scheller seit vielen Jahren gebrauchte Maschinen und Werkzeug für die Dritte Welt.

Manfred Scheller (rechts) in der Generationenwerkstatt, wo er gemeinsam mit Muhammed Alhasal (von links), Dirk Bischoff, Jürgen Bublitz und Nawaf Alkhalil Fahrräder repariert. Quelle: Antje Bismark (Archiv)

Was für andere ein Vollzeitjob wäre, machtBrunhilde Tannenberg ehrenamtlich: Im Dorftreff Hänigsen gibt sie jede Woche rund zwölf Stunden Deutschunterricht. Zusätzlich ist sie dort mittwochs im Café Grenzenlos im Einsatzund gibt praktische Lebenshilfe bei Kaffee und Kuchen. Auch in der Schule ist sie regelmäßig zu Gast. Als Lese-Oma liest sie einmal in der Woche den Leseanfängern vor. Sechs Stunden pro Woche hilft sie älteren Grundschülern, die Unterstützung beim Lernen brauchen. Als Integrationslotsin begleitet Tannenberg darüber hinaus drei Stunden je Woche Geflüchtete zu Rechtsanwälten und bei Behördengängen.

Anne Beiser-Kröplin (von rechts), Wiebke Salto, Elke Schmotz, Brunhilde Tannenberg und Siham Al-Zidan mit ihrer Tochter Nermin kommen immer donnerstags ins Café Grenzenlos, um anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Quelle: Antje Bismark (Archiv)

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