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Uetze Reithalle in Katensen braucht ein neues Dach
Umland Uetze Reithalle in Katensen braucht ein neues Dach
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13:19 14.03.2019
Das Dach der Reithalle in Katensen ist undicht. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Uetze/Katensen/Hänigsen

 Das Dach der Reithalle mit den angeschlossenen 20 Pferdeboxen des Reit- und Fahrvereins Uetze ist seit Längerem undicht. „Es muss unbedingt etwas gemacht werden“, sagt Vorsitzender Erik Havemann. Ein Teil der heutigen Halle am Ortsrand von Katensen wurde 1974 gebaut, vor etwa 20 Jahren wurde diese um 25 Meter verlängert. Die Dächer – teilweise mit asbesthaltigen Eternitplatten gedeckt – sind seitdem nur repariert worden.

„Jetzt wollen wir ein vernünftiges Dach mit Lichtleiste im First auf die Halle setzen“, kündigt Havemann ein. So komme nicht nur Tageslicht in die Halle, sondern sie werde auch entlüftet. „Bislang können wir die Halle nur durch die beiden Tore, die noch nicht einmal gegenüberliegen, mit frischer Luft versorgen“, sagt Havemann. Im Sommer sei es sehr unangenehm, wenn sich die Hitze in der Halle staut.

Mitglieder entscheiden am 22. März über Investition

Der Vereinsvorstand kalkuliert mit Kosten von 155.400 Euro. Der Landessportbund gibt 43.468 Euro dazu. Das entspricht laut Havemann der maximal möglichen Fördersumme von 30 Prozent der Gesamtkosten. Das sei nur möglich, weil das Land die Fördermittel aufgestockt habe. Zwei Drittel der Kosten finanziert der Reitverein aus eigenen Mitteln und mit Krediten. „Am nächsten Freitag entscheiden die Mitglieder, ob die Summe investiert wird“, sagt der Vorsitzende. 130 Mitglieder hat der Verein aktuell. Das Auswechseln des Dachs sei eine Sache von zwei Wochen, hätten ihm Fachfirmen versichert. Die Arbeiten müssen noch 2019 über die Bühne gehen, sonst verfällt der Zuschuss.

In den vergangenen Jahren sei auf der Reitanlage ein erheblicher Reparatur- und Investitionsstau entstanden, sagt Havemann, der seit einem Jahr Vorsitzender ist. „Wir brauchen beispielsweise auch eine neue Beregnungsanlage für den Springplatz.“

Sportbund fördert Bürgerschützen mit 10.893 Euro

Geld vom Landessportbund erhalten auch die Bürgerschützen in Hänigsen: 10.893 Euro. Das Geld ist für die Umrüstung des Luftgewehr-Stand auf elektronische Zielerfassung bestimmt, für die der Verein rund 40.000 Euro ausgegeben hat. Die neue Anlage hat laut Vorsitzenden Achim Schacht ihre Feuerprobe schon bestanden –beim Mannschaftsschießen 2019. Trotz einer Rekordbeteiligung von mehr als 100 Dreierteams entstand kein Stau vor den Schießscheiben und die Auswertung der Ergebnisse lag vor, sobald der letzte Schuss gefallen war.

„Wir sind froh und erleichtert über den Zuschuss und dann noch in dieser Größenordnung“, betont Schacht. Dadurch könne der Verein noch in diesem Jahr andere dringende Projekte im Vereinsheim angehen.

Von Anette Wulf-Dettmer

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