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Uetze Weiteres Baugebiet in Dollbergen geplant
Umland Uetze

Uetze: Weiteres Baugebiet in Dollbergen geplant

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14:05 12.08.2019
Diese Pferdeweide soll zu Bauland werden. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dollbergen

Bauwillige sollen in Uetze-Dollbergen ihren Traum vom Eigenheim nicht nur im Neubaugebiet der Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) südlich des Birkenwegs erfüllen können. Ein privater Investor will zusätzlich ein kleines Baugebiet mit etwa sieben Bauplätzen östlich der Ackersbergstraße entwickeln. Bislang ist die 6202 Quadratmeter große Fläche eine Pferdeweide. Sie liegt zwischen bereits vorhandener Bebauung.

Über den Bebauungsplanentwurf berät der Dollberger Ortsrat am Dienstag, 13. August. Aus Sicht der Planer, die den Entwurf ausgearbeitet haben, sprechen mehrere Gründe für die Ausweisung des neuen Baugebiets. „Die verkehrliche Erschließung und die Ver- und Entsorgung ist über die Ackersbergstraße ohne großen baulichen Aufwand gesichert“, schreiben sie. Schule und Kindergarten lägen in fußläufiger Entfernung.

Dollbergens Bahnhof liegt ganz in der Nähe

Die Bewohner des künftigen Baugebiets könnten den Dollberger Bahnhof problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Das Neubaugebiet schließe eine städtebauliche Lücke am Ortsrand. Nach Ansicht der Planer besteht wegen der verkehrsgünstigen Lage Dollbergens ein Bedarf an weiteren Bauplätzen. Über die Landesstraße 387 sind schnell die Autobahn 2 und die Bundesstraße 188 erreichbar.

Ortsrat berät über Bebauungsplan

Der Dollberger Ortsrat berät am Dienstag, 13. August, über den Bebauungsplan Baugebiet am See. Das Plangebiet umfasst eine 6202 Quadratmeter große Fläche auf der Ostseite der Ackersbergstraße. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sportheim, Ackersbergstraße 6a. Auf der Tagesordnung steht auch die Benennung der Straßen im Baugebiet südlich des Birkenwegs, das die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) bereits seit 2015 plant. Der Ortsrat wird außerdem darüber diskutieren, wie viel Geld er für das Aufstellen von Sitzbänken im Ort zur Verfügung stellen soll. Außerdem legt er die Standorte fest. Unter anderem ist eine Mitfahrbank geplant, auf der Einwohner auf vorbeifahrende Autofahrer warten, die sie in einen Nachbarort mitnehmen. Erneut debattiert der Ortsrat darüber, welchen Spielplatz im Ort die Gemeinde aus Kostengründen aufgeben soll. Ein weiteres Thema ist der örtliche Hof- und Garagenflohmarkt.

Von der Ackersbergstraße soll eine Privatstraße in das Plangebiet führen. Es ist eine Sackgasse mit Wendehammer geplant. Ein separater Fußweg ist nicht vorgesehen. Fußgänger, Rad- und Autofahrer sollen sich die 4,75 Meter breite Fahrbahn teilen. Für jedes Grundstück sollen zwei Autoabstellplätze vorgeschrieben werden, damit Besucher auf der Straße genügend Platz zum Parken finden.

Die Grundstücke sollen mit Ausnahme von Bauplätzen für Doppelhäuser mindestens 600 Quadratmeter groß sein. Für eine Doppelhaushälfte sind mindestens 400 Quadratmeter Grundstücksfläche vorgesehen. Weil das Plangebiet im Nordosten an einen Teich grenzt, heißt der Bebauungsplan Baugebiet am See. Die Wasserfläche wird jedoch nicht zugänglich sein. Die Kosten für Planung und Erschließung muss der Investor tragen.

Erneut Einwände gegen Baugebiet am Birkenweg

Bereits seit 2015 plant die HRG ihr Baugebiet südlich des Birkenwegs. Die Erschließung und die Vermarktung verzögern sich erneut. Im Juni hatte der Rat der Gemeinde den Bebauungsplanentwurf unter dem Vorbehalt beschlossen, dass während der erneuten öffentlichen Auslegung der Planunterlagen keine Bedenken vorgetragen werden. „Es gibt ein paar erneute Einwände“, teilt Gemeindesprecher Andreas Fitz auf Nachfrage mit. Die Gemeindeverwaltung müsse jetzt diese Bedenken abwägen. Anschließend müssten die politischen Gremien darüber beraten. Das Baugebiet der HRG ist rund drei Hektar groß und bietet für 34 Einzelhäuser und Doppelhaushälften Platz.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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