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Uetze Zukunftswerkstatt Dedenhausen kauft Tempomessgerät
Umland Uetze

Uetze: Zukunftswerkstatt Dedenhausen kauft Tempomessgerät 

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08:00 24.08.2019
Die Zukunftswerkstatt will die mobile Geschwindigkeitsmessanlage unter anderem an der Uetzer Straße in Dedenhausen aufstellen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dedenhausen

Der ehrenamtliche Arbeitskreis Unser Dorf – Unsere Zukunft des Uetzer Ortsteils Dedenhausen will eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage mit Display anschaffen. Das haben die Mitglieder während des jüngsten Treffens entschieden. Die Anlage kostet nach Angaben des Arbeitskreismitglieds Wolfgang Müller einschließlich der Software rund 2500 Euro. Sie wird mit Solarenergie betrieben und zeigt vorbeifahrenden Autofahrern auf dem Display das gemessene Tempo an.

Ursprünglich hatte die Dedenhausener Zukunftswerkstatt mit Ausgaben von 2000 Euro gerechnet. Sie will die Anlage weitgehend mit Spenden finanzieren, die sie beim Dorfflohmarkt Anfang Mai eingenommen hat. Sie setzt darauf, dass Sponsoren noch Geld dazugeben.

Gemeinde hat Standorte genehmigt

Die Zukunftswerkstatt hofft, dass die Aufzeichnungen des Geräts die Argumente der Einwohner untermauert, dass im Dorf mehr für die Verkehrsberuhigung getan werden muss. Die mobile Anlage soll abwechselnd an der Uetzer, der Eddesser und der Eltzer Straße sowie im Tempo-30-Bereich der Straße Zum Bahnhof stehen. „Wir haben die Standorte von der Gemeinde genehmigt bekommen“, berichtete Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter. Die Messergebnisse, die die mobile Anlage ermittelt, will der Arbeitskreis der Gemeindeverwaltung zur Verfügung stellen. „Wir selbst dürfen die Daten nicht auswerten“, sagt Müller.

Gelbe Füße für sicheren Schulweg

Der Zukunftswerkstatt liegt auch die Schulwegsicherung am Herzen. Daher wollen Müller und sein Mitstreiter Jürgen Kohrs mit einer Schablone gelbe Füße auf die Gehwege in Nähe der Bushaltestelle an der Molkerei malen. So wollen sie Schulkindern einen sicheren Weg zur Haltestelle weisen.

Die Zukunftswerkstatt fordert zudem einen Radweg entlang der Kreisstraße 145 nach Wehnsen. An der Straße wollen Hutschenreuter und Ratsherr Reinhard Bührig deshalb ein Schild „Hier fehlt ein Radweg“ aufstellen.

Werbung für Dorftreff auch in Nachbarorten geplant

Thema der Sitzung war auch die Gründung einer gemeinnützigen Genossenschaft, die die Gaststätte Zum Bahnhof kaufen und als Dorftreffpunkt erhalten soll. Ein Genossenschaftsanteil kostet 250 Euro. Eine Gruppe der Zukunftswerkstatt, die Geck-AG, hat ein Treuhandkonto eingerichtet, auf das künftige Genossenschaftsmitglieder das Geld für die Anteile einzahlen können, die sie erwerben wollen. Wenn 150.000 Euro auf dem Konto sind, soll das Unternehmen gegründet werden.

Die Zukunftswerkstatt will die Gaststätte Zum Bahnhof als Dorftreffpunkt erhalten. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Bislang sind laut Bührig, einem der drei Kontobevollmächtigten, 54.000 Euro eingegangen. Bei einer Umfrage im Ort hatte die Geck-AG Zusagen für die Zeichnung von Anteilen im Gesamtwert von 70.000 Euro erhalten. Dass noch nicht alle ihre Zusage eingehalten haben, könnte an der Urlaubszeit liegen, sagte Bührig. „Ich gehe davon aus, dass wir die 150.000 Euro, die wir brauchen, nicht allein in Dedenhausen generieren werden.“ Daher werde die Geck-AG versuchen, auch in anderen Orten Genossenschaftsmitglieder zu werben.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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