Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wedemark Baustelle auf der A 7: So gehen die Arbeiten zwischen Berkhof und Dreieck Nord weiter
Umland Wedemark

Baustelle auf A7 in der Wedemark: Baustelle auf der A 7: So gehen die Arbeiten zwischen Berkhof und Dreieck Nord weiter

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:33 07.01.2020
Auf dem Streckenabschnitt zwischen Berkhof und dem Dreieck Hannover-Nord in Fahrtrichtung Hannover wird es wieder eng. Quelle: Sven Warnecke (Archiv)
Wedemark/Hannover

Die vorübergehende Baustellenruhe über Weihnachten auf der Autobahn 7 ist vorbei. Die Arbeiten zwischen der Anschlussstelle Berkhof und dem Autobahndreieck Hannover-Nord gehen weiter. Bis Ende Februar soll die Grunderneuerung der Fahrbahn auf diesem Abschnitt noch dauern. Bis dahin wird es auf der Strecke vermutlich wieder eng – zumindest in Richtung Süden. Die bis Ende 2019 gesperrte Anschlussstelle Mellendorf bleibt von den Arbeiten unberührt. Die Auf- und Abfahrt sind frei, berichtet Gisela Schütt, Leiterin der zuständigen Landesstraßenbaubehörde in Verden.

Am Mittwoch, 8. Januar, kommt zunächst in Richtung Norden Bewegung. Dann entfernen Arbeiter die gelben Folien, die als Markierung der provisorischen Fahrstreifen dienten. Dies soll ohne Behinderungen für den Verkehr ablaufen, kündigt Schütt an. Anschließend gibt es in Richtung Hamburg wieder freie Fahrt.

In Richtung Hannover sind nur zwei Fahrstreifen frei

Anders sieht es in Richtung Süden aus: Dort droht ab Freitag, 10. Januar, erneut ein Engpass. Dann sperrt die Landesbehörde den linken Fahrstreifen. Auto- und Lastwagenfahrer müssen sich von drei auf zwei Spuren einfädeln. Dies hatte in der Vergangenheit fast täglich zu Staus geführt und für Behinderungen auf den Umleitungsstrecken durch die Wedemark gesorgt. Anfang kommender Woche beginnen die Arbeiter dann mit dem Rückbau der provisorischen Überfahrten über den Mittelstreifen. Bis Ende Februar soll die Grunderneuerung in dem Abschnitt abgeschlossen sein. Schütt weist jedoch darauf hin, dass witterungsbedingte Verzögerungen möglich seien.

Bauarbeiten gehen in anderem Abschnitt weiter

Doch ein Bauabschnitt auf der Strecke fehlt noch – zwischen der Raststätte Allertal und der Abfahrt Berkhof in Richtung Süden muss die Fahrbahn noch saniert werden. Die Arbeiten sollen direkt im Anschluss – voraussichtlich ab März – starten. Einer am Montag verbreiteten Meldung, wonach mit Baustart in Richtung Hannover dann nur noch eine Spur offen sein sollte, widerspricht Schütt jedoch.

Die Baukosten für die nun noch ausstehenden Arbeiten zwischen der Raststätte Allertal und dem Dreieck Hannover-Nord beziffert die Leiterin der Straßenbaubehörde auf circa 21 Millionen Euro.

Tempo 30 in der Nacht bleibt vorerst

Bis Ende Februar gilt auf alle Fälle in der Gemeinde Wedemark das von der Kommune angeordnete Tempolimit. Zwischen 20 und 6 Uhr ist entlang der Umleitungsstrecken weiterhin Tempo 30. So lange bleiben auch die provisorischen Ampeln an der Kreuzung von L 310 und K 107 in Gailhof und an der Goltermann-Kreuzung in Elze stehen. Nachdem die Bauarbeiter abgerückt sind, müssten diese Maßnahmen jedoch aufgehoben werden, sagte Sprecher Ewald Nagel im Dezember. Die Gemeinde hat indes die Hoffnung, dass die Tempo-30-Regelung ununterbrochen auch im weiteren Verlauf der A-7-Sanierung bestehen bleiben wird. Dazu stehe die Verwaltung bereits in Kontakt mit der Landesbehörde und der Region Hannover, die für die mobile Ampelanlage in Elze zuständig ist.

Lesen Sie auch

Von Julia Gödde-Polley

Das kann erhebliche Konsequenzen im Brandfall haben: Die Polizei Wedemark sucht Unbekannte, die das Schloss der Eingangstür zum Feuerwehrgerätehaus in Abbensen mit Klebstoff demoliert haben. Nun wird wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ermittelt.

07.01.2020

In der Wedemark sind die Sternsinger durch viele Ortsteile gezogen und haben den Segensspruch an die Haustüren gebracht. Das Rathaus in Mellendorf haben sie ebenfalls besucht.

07.01.2020

Die Gemeinde Wedemark kämpft um den Zugriff auf eine historische Fläche im Herzen Bissendorfs. Sie kann sie nicht ersteigern, will aber ungewollte Bebauung verhindern. Dafür hat die Kommune auch bereits einen Plan.

16.01.2020