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Wedemark Feuerwehr blickt über Tellerrand hinaus
Umland Wedemark Feuerwehr blickt über Tellerrand hinaus
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12:46 13.09.2018
Der Realität geschuldet: Feuerwehrleute aus Engelbostel und Resse üben gemeinsam. Quelle: Rudolf Schweidler (Feuerwehr)
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Engelbostel/Resse

Gemeinsam haben alle Feuerwehren den Slogan „Retten-Löschen-Bergen-Schützen“. Zum Teil haben sie auch das gleiche Einsatzgebiet. Über kommunale Grenzen hinweg: Das gilt etwa für die Landesstraße 380. Folgerichtig haben sich nun Engelbosteler und Resser Feuerwehrleute zu einer gemeinsamen Übung getroffen – und damit Weitsicht bewiesen und „über den eigenen Tellerrand geschaut“, wie es Engelbostels Feuerwehrsprecher Rudolf Schweidler nennt..

Doch in der Tat werden die Einsatzkräfte aus den Langenhagener und Wedemärker Ortsteilen bei schweren Verkehrsunfällen des öfteren gemeinsam alarmiert – speziell wenn sich dieser in dem weitläufigen Waldgebiet ereignet hat. „Anlass dieser gemeinsamen Ausbildung war, dass das Einsatzgebiet der beiden Wehren auf der L 380 ineinander übergreift“, begründet das dann Schweidler weiter.

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Nun haben sich die Ehrenamtlichen für die gemeinsame Übung auf dem Betriebsgelände der Gartenbaufirma Philipp Cattau in Resse getroffen. Und eben wegen der vielen Einsätze nach Verkehrsunfällen wurde genau dieses Szenario dargestellt. Doch neben der Technischen Hilfeleistung mussten auch vermeintlich Verletzte aus dem Wrack geborgen werden. Der Clou bei der von Jesko Stünkel und Thomas Bredthauer ausgearbeiteten Übung war indes auch ein Tausch der Fahrzeuge, so dass die Engelbosteler mit dem Equipment der Resser und umgekehrt arbeiten mussten.

Doch nach Angaben Schweidlers konnten die 35 Einsatzkräfte zur Zufriedenheit der Leiter die Übung abschließen. Und mehr noch: Diese über die Grenzen der beiden Kommunen hinweg reichenden Aktivitäten sollen fortgesetzt werden, lautete das Fazit aller Beteiligten.

Von Sven Warnecke