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Gesellschaft für Behindertenarbeit heißt fortan Lebenshilfe Langenhagen-Wedemark

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15:43 01.10.2019
Die GBA heißt künftig Lebenshilfe Langenhagen-Wedemark. Quelle: Privat
Langenhagen-Wedemark

Nach mehr als 45 Jahren ist Schluss: Die Gesellschaft für Behindertenarbeit – kurz GBA – gibt es nicht mehr. Das Unternehmen trägt fortan den Namen Lebenshilfe Langenhagen-Wedemark.

„Wir setzen uns mit unseren Einrichtungen und Angeboten für die Belange von Menschen mit Behinderung ein“, sagt Nina Lohse, zuständig für Projektmanagement und -entwicklung bei der GBA, die in der Stadt Langenhagen und der Gemeinde Wedemark tätig ist. „In all den Jahren sind wir stets in Bewegung geblieben.“ Seien es neue gesellschaftliche Entwicklungen, auf die versucht wurde, Antworten zu finden, oder neue Angebote, die entstanden sind. „Diese Bewegung und diese Dynamik möchten wir nun aufrechterhalten und weiterführen“, betont Lohse. Aus diesem Grund hatten sich die Gesellschafter bereits im Dezember vorigen Jahres entschieden, die GBA umzubenennen.

Hintergrund war unter anderem auch, dass der Name Gemeinnützige Gesellschaft für Behindertenarbeit nicht die Bandbreite der Angebote dargestellt habe. „Inzwischen sind wir ein inklusives Unternehmen für alle Menschen geworden“, betont Lohse. Da die GBA nun aber auch seit 45 Jahren aktives Mitglied der Lebenshilfe Niedersachsen ist, lag ihren Angaben zufolge die Entscheidung auf der Hand. Die Gesellschaft ist seit März 2018 auch Träger des Jugendprojektes Mobile aufsuchende Jugendarbeit (Maja) in Langenhagen.

Lindenhof feiert Kartoffelfest in Kaltenweide

Parallel dazu wurde seit März diesen Jahres damit begonnen, sich visuell eine neue Identität zu verschaffen. „Wir haben versucht zu identifizieren, welche Werte wir mit unserer Arbeit vermitteln wollen und was wir uns für die Menschen, die wir in unserer Arbeit begleiten, wünschen“, erläutert Lohse. Das Ergebnis sei auch ein neues Logo für die zukünftige Lebenshilfe Langenhagen-Wedemark.

Erstmals wird das neu firmierte Unternehmen beim Kartoffelfest der Stiftung Lindenhof am Sonnabend, 28. September, in Kaltenweide den Namen nach außen tragen. Bei der nunmehr 25. Veranstaltung dieser Art sind alle Freunde und Förderer von 11 bis 16 Uhr auf das Stiftungsgelände an der Lindenstraße 21 eingeladen. Für Musik sorgen dabei der Chor Die Notenträumer der Lebenshilfe Hildesheim sowie das Musik- und Spielmannkorps Kaltenweide. Für die Besucher gibt es wieder vielfältige Kartoffelvariationen.

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