Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wedemark Kommentar: Echt stark, Wedemark!
Umland Wedemark

Kommentar: zu Hilfsbereitschaft nach Brand des Gemeindehauses Mellendorf

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
17:16 31.01.2020
Das ausgebrannte gemeindliche Gebäude liegt zwischen dem neueren Anbau und der St.-Georgs-Kirche. Quelle: Ursula Kallenbach
Anzeige
Mellendorf

Seit Langem wirbt die Gemeinde Wedemark für sich mit dem Slogan: Wir sind Wohlfühlgemeinde. Und so manches Mal zweifeln Bürger, Vertreter von Institutionen oder Kommunalpolitiker an diesem Satz, wenn längst nicht alles so glatt läuft, wie es die Wedemärker von ihrer Gemeinde erwarten – sowohl von den Verwaltungsmitarbeitern als auch von ihren Mitmenschen.

In diesem Fall aber gilt das vom Rathaus entwickelte Motto uneingeschränkt: Denn die Schockstarre nach dem Brand des Gemeindehauses wich rasch einer großen Hilfsbereitschaft. Bereits in der Nacht des Brandes gab die Feuerwehr alles, damit die Flammen nicht auf die benachbarte Kirche übergriffen. Dabei fanden die Ehrenamtlichen auch noch die Zeit, die Kaninchen und Meerschweinchen der Krippenkinder zu retten – keineswegs selbstverständlich in einer solchen Situation. Der Rauch über der Ruine hatte sich noch nicht verzogen, da folgte die spontane Hilfszusage von Bürgermeister, Angebote von anderen Krippen, Nachbarn, die Brötchen schmierten und Kaffee kochten. Die Liste mit den vielen Menschen, die ihre Unterstützung signalisierten, ließe sich fortsetzen.

Anzeige

Sicher, vieles ist noch ungeklärt, vieles noch unsicher. Aber vieles macht eben auch Mut. Dazu zählt die Einladung der IGS-Schüler zu einer Spendengala für die Krippenkinder. Es bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Wedemärker die Veranstaltung besuchen und spenden – damit sich die Krippenkinder bald wieder in ihrer Einrichtung wohlfühlen. Ganz dem Slogan entsprechend. Das wäre ein starkes Signal, mit dem die Wohlfühlgemeinde punkten kann.

Von Sven Warnecke

Die Betroffenheit in der Wedemark nach dem verheerenden Feuer in der kirchlichen Krippe ist nicht nur spürbar, sie ist auch greifbar. Neben der Verwaltung hat auch Landesbischof Ralf Meister bei einem Besuch Hilfe angeboten. Und die Schüler der IGS planen sogar eine Spendengala.

31.01.2020
Wedemark/Isernhagen/Langenhagen/Burgwedel - Beratungsstelle für Frauen mit Gewalterfahrung erweitert ihr Angebot

Ein Zweifel am gestiegenen Bedarf einer größeren Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen besteht in den vier Nordkommunen Wedemark, Isernhagen, Langenhagen und Burgwedel nicht. Nun bekommt die Beratungsstelle Ophelia für ihre Arbeit mehr Geld – auch von der Region Hannover. Dafür wird das Angebot in der Wedemark und in Isernhagen ausgebaut.

31.01.2020

Die Arbeitslosigkeit im Bereich Burgwedel steigt leicht an. Im Januar waren 1435 Personen arbeitslos gemeldet und damit 80 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,7 Prozent.

31.01.2020