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Wedemark Mehrgenerationenhäuser erhalten mehr Geld aus Berlin
Umland Wedemark

Mehr Geld für Mehrgenerationenhäuser Langenhagen und Wedemark: Caren Marks lobt die Arbeit

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15:24 28.11.2019
Marcel Kurz (rechts) schraubt an seinem Fahrrad – normalerweise hilft er aber als IT-Experte im Mehrgenerationenhaus mit. Auch Näh-, Strick- oder Computerkurse werden im MGH angeboten. Quelle: Elena Everding
Langenhagen/Mellendorf

„Die tolle Arbeit hat das einfach verdient.“ Mit diesen Worten kündigt Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, an, dass die Mehrgenerationenhäuser sowohl in Mellendorf als auch in Langenhagen für das kommende Jahr jeweils einen um 10.000 Euro höheren Zuschuss aus Berlin erhalten.

Die bisherige Förderung des Bundes für die insgesamt 540 Mehrgenerationenhäuser (MGH) wird vom Familienministerium weiter aufgestockt. Derzeit fördert das Ministerium jedes Haus mit 30.000 Euro. Im kommenden Jahr werden es 40.000 Euro sein, teilt Marks mit. Die Mehrgenerationenhäuser seien ein wichtiger Ort für den sozialen Zusammenhalt in den Kommunen. „Daher war es mir als zuständige Staatssekretärin wichtig, die MGH mit ihren vielfältigen Angeboten noch besser zu unterstützen. Ich freue mich, dass das gelungen ist“, betont Marks. Doch auch die Kommunen seien jeweils gefordert und ebenfalls zu finanziellen Zugeständnissen verpflichtet. Denn allein auf den Bund und das Land zu setzen reiche nicht, die Einrichtungen könnten schlichtweg nicht existieren.

In Langenhagen ist das MGH ein Erfolgsmodell

„Das Mehrgenerationenhaus Langenhagen ist ein Erfolgsmodell, ein Begegnungsort für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft“, sagt Langenhagens Erste Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch. Alle, die sich dort engagierten, hätten diese Unterstützung und Anerkennung verdient, meinte sie am Donnerstag. „Denn seit vielen Jahren leisten die Ehrenamtlichen und das Team des MGH mit viel Engagement großartige Arbeit.“

Bei der Eröffnung des Mehrgenerationenhauses 2017 in Mellendorf freuen sich Caren Mark (2. von links) mit Bürgermeister Helge Zychlinski (rechts), der damaligen Niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt, dem Landtagsabgeordneten Rüdiger Kauroff und dem Leiter der Freiwilligenagentur Daniel Diedrich. Quelle: Ewald Nagel (Gemeinde Wedemark)

Bürgermeister Helge Zychlinski lobt brillante Arbeit

„Das ist wirklich eine tolle Belohnung für die brillante Arbeit des gesamten Teams in unserem Mehrgenerationenhaus“, sagte Wedemarks Bürgermeister Helge Zychlinski erfreut. „Caren Marks hat sich von Anfang an für die Förderung stark gemacht und die Arbeit unterstützt, dafür sind wir ihr wirklich dankbar. Die tollen Ergebnisse bei uns vor Ort haben ihr Engagement in Berlin für uns bestätigt.“

Die gute Nachricht kommt speziell in der Wedemark gerade zur rechten Zeit. Die nutzbaren Räumlichkeiten in der Berthold-Otto-Schule setzten den vielfältigen Angeboten im MGH in Mellendorf mittlerweile Grenzen. Im kommenden Jahr stehen dafür voraussichtlich mehr Räume zur Verfügung. Die Förderzusage ermögliche der Kommune nun eine verlässlichere, bedarfsgerechte Planung, heißt es aus dem Wedemärker Rathaus.

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