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Wedemark Berufsfindungsmarkt interessiert viele Schüler
Umland Wedemark Berufsfindungsmarkt interessiert viele Schüler
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17:31 28.02.2019
Der Berufsfindungsmarkt in der Wedemark zieht wieder die Massen an. Quelle: Stephan Hartung
Mellendorf

Es herrscht ein großes Gewusel im Forum des Schulzentrums: Viele Schüler arbeiten sich durch die Gänge und kämpfen sich vor zu den Informationsständen der 20 Firmen aus der Region Hannover, die diesmal am Berufsfindungsmarkt teilnehmen. In den Händen tragen sie Zettel und Mappen, denn an den Ständen müssen sie einige Fragen stellen, sich Antworten notieren und Stempel der Firmen sammeln.

Auf der Suche waren am Donnerstag aber nicht nur die Schüler, vorwiegend aus den Jahrgängen acht und neun von IGS, Realschule und Konrad-Adenauer-Schule, sondern auch die Firmen. „Der Wettbewerb ist groß. Die Unternehmen müssen sich früh darum kümmern, dass sie junge Leute für die Ausbildung gewinnen. Wenn die erst mal studieren wollen, haben sie diese Chance verpasst“, sagte Jürgen Schmid. Der Personalvermittler der Bundesagentur für Arbeit Hannover ist Leiter des Berufsfindungsmarkts. „Nur 30 Prozent der Abgänger nach Klasse zehn gehen in die Ausbildung.“

Das weiß auch Marcus Böhm. „Wir sind jetzt zum vierten Mal dabei und versuchen den Jugendlichen immer wieder zu erklären, dass eine Ausbildung mit viel Praxisbezug eine gute Basis für den weiteren Werdegang ist“, sagte der Geschäftsführer der Böhm Güterverkehrs GmbH.

Wie es im Idealfall für beide Seiten laufen kann, berichtete einige Stände weiter Heike Bargmann von Seico: „Beim Berufsfindungsmarkt 2016 gab es drei Schüler, die sich bei uns informiert und großes Interesse gezeigt hatten.“ Das war im Frühjahr, sechs Monate später begannen alle drei Wedemärker ihre Ausbildung bei der Firma in Langenhagen, die in der Kunststoffverarbeitung tätig ist und Temperiergeräte herstellt. Vielleicht gibt es eine 2019 eine Wiederholung? Bargmann lachte. „Mal abwarten, wir hatten zumindest viele spannende Gespräche. Auf jeden Fall haben wir zum neuen Ausbildungsjahr zwei Plätze frei.“

Die Firmen konzentrieren sich aber nicht nur auf den Berufsfindungsmarkt, sondern nehmen proaktiv Kontakt mit den Schulen auf. „Wir haben bei uns eine separate Pinnwand mit freien Ausbildungsstellen“, sagte Stefanie Krieg, Beauftragte für die Berufsorientierung an der Realschule. Den Wandel der Zeit hat auch Tobias Schlette bemerkt, in gleicher Funktion an der IGS tätig: „Vor zehn Jahren hätte es das noch nicht gegeben, dass uns die Firmen Informationen über freie Stellen zuschicken.“

Am Stand der Firma Strabag informierten sich Lino, Nico, Simon und Lasse über den Berufszweig Straßenbau. „Das war interessant. Und der Lohn ist auch nicht so schlecht gedacht“, sagte Lino. Gesagt und im Laufzettel notiert. Und dann ging es weiter durchs Gewusel im Forum.

Von Stephan Hartung

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