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Wedemark IGS-Klasse gewinnt fünften Platz bei Wettbewerb der Region
Umland Wedemark IGS-Klasse gewinnt fünften Platz bei Wettbewerb der Region
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12:02 25.02.2019
Die Klasse 6.3 der IGS Wedemark freut sich über den fünften Platz bei dem Schulwettbewerb „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ der Region Hannover. Quelle: IGS Wedemark
Mellendorf/Hannover

Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Klasse 6.3 der IGS Wedemark ist bei dem Wettbewerb „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ der Region Hannover auf dem fünften Platz in der Sekundarstufe I gelandet. Die Schüler haben ihren Preis bei der Verleihung in Hannover entgegengenommen.

Mehrere Monate lang haben sie für den Wettbewerb während des Unterrichts in Kleingruppen eine Collage zum Thema Menschenwürde gestaltet und sich damit vielfältig gestalterisch auseinandergesetzt. „Historische Fotografien gelangten ebenso auf das Plakat wie Comics und eine selbst verfasste Geschichte“, berichtet Lehrerin Theresa Gers-Grapperhaus. Sie bezeichnet den fünften Preis als „umwerfend“. Vor der IGS Wedemark belegten die Heisterbergschule Hannover, die IGS Südstadt Hannover, die Nicolaus-Kopernikus-Hauptschule Garbsen und die Robert-Koch-Realschule Langenhagen die Plätze eins bis vier.

Die IGS-Schüler der Klasse 6.3 konnten sich über einen Gutschein in Höhe von 400 Euro für einen Schullandheimaufenthalt auf Föhr freuen. Zudem erhielten sie 200 Euro für die Klassenkasse.

Die Klasse 6.3 der IGS Wedemark freut sich über den fünften Platz bei dem Schulwettbewerb „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ der Region Hannover. Quelle: IGS Wedemark

Menschenwürde seit 70 Jahren im Grundgesetzt verankert

Der Artikel 1 des Grundgesetzes war vor 70 Jahren in Kraft getreten. „Jeder einzelne Wettbewerbsbeitrag setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Unterdrückung. Das ist angesichts der aktuellen nationalistischen, rechtspopulistischen und antieuropäischen Tendenzen ein wichtiges Signal“, sagte Regionspräsident und Jurymitglied Hauke Jagau. Idee des Schulwettbewerbs war es, den Schutz der Menschenwürde künstlerisch abzubilden und mit grafischen, malerischen, fotografischen Mitteln oder anderen Formen der bildenden Kunst darzustellen. Einzige Einschränkung: Das Kunstobjekt sollte in einen DIN-A-0-Rahmen passen.

Insgesamt 25 Schulen aus der Region und benachbarten Landkreisen nahmen an dem Wettbewerb teil. Entstanden sind dabei 77 Kunstobjekte.

Kunstwerke sind in Hannover zu sehen

Die zehn besten Beiträge wurden von einer Jury – bestehend aus Regionspräsident Jagau, Dorothée Rhiemeier, der Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region, Kristina Sinn vom Kunstverein Hannover, Mitgliedern der Regionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen, einer Vertreterin der Landesschulbehörde sowie dem Landeskoordinator für das Fach Kunst – ausgewählt. Die prämierten Kunstwerke sind noch bis Freitag, 15. März, in der BBS 11, Andertensche Wiese 26 in Hannover, zu sehen. Im Anschluss sollen die Arbeiten in weiteren Schulen ausgestellt werden.

Von Julia Polley

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