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Umland Wedemark Nachrichten Ein Fünftel weniger Einbrüche
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17:47 10.04.2015
Von Roman Rose
Quelle: Symbolbild
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Wedemark

Der Mellendorfer Kommissariatsleiter Klaus Waschkewitz zieht das Fazit: „In der Wedemark lebt es sich sicher!“

Die gute Aufklärungsquote erklärt sich nach den Worten von Waschkewitz und Kriminalermittlungsdienstleiter Kai-Uwe Bebensee einerseits aus der erfolgreichen Aufklärung vieler Betrügereien und Rauschgiftdelikte, andererseits durch die Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt, in denen die Täter meist schnell und eindeutig festzustellen seien.

Von den 1465 registrierten Straftaten waren im vergangenen Jahr 606 im Bereich Eigentumskriminalität angesiedelt, das entspricht einem Anteil von gut 41 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stellt die Polizei einen Zuwachs von 85 Taten fest (+16,31 Prozent). Die schweren Diebstähle stiegen von 283 auf 315 Fälle (+11,31 Prozent), davon wurden allein in 71 Fällen Fahrräder entwendet, indem Schlösser geknackt wurden.

Die sinkende Zahl der Wohnungseinbrüche verdankt die Wedemark nach den Worten von Waschkewitz und Bebensee sowohl intensiven vorbeugenden Angeboten wie kostenfreien Informationen zur Einbruchssicherung und auch der Tatsache, dass Einbrüche seit 2014 zentral in Langenhagen bearbeitet würden. Die Bündelung verbessere Auswertung und Analyse, es sei vermehrt durchsucht und abgehört worden. Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen stieg von 18,95 auf 22,67 Prozent.

Die bekannt gewordenen Rauschgiftdelikte nahmen von 75 auf 110 Fälle zu, gleichwohl habe die Wedemark kein Rauschgiftproblem, betonte Waschkewitz. Es werde mehr aufgedeckt, weil intensiver kontrolliert und hingeschaut werde. Die Aufklärungsquote hier liegt bei 98,18 Prozent. Die Polizei stellte weiterhin 221 Betrügereien fest (-2,21 Prozent), der Internetbetrug ist weiterhin auf dem Vormarsch.

Roman Rose 09.04.2015
Ursula Kallenbach 08.04.2015
Sven Warnecke 07.04.2015