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Umland Wedemark Nachrichten Malen und zeichnen kann man auch am Tablet
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00:16 21.01.2018
Von Ursula Kallenbach
Bernd Tschirch und Kerstin Jacob stellen die neuen Kurse und Projekte der Jugendkunstschule Wedemark vor. Quelle: Kallenbach
Wedemark

Mit zwei neu hinzugewonnenen Künstlern geht die Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark in das Frühjahr- und Sommerprogramm. Ein Sonderprojekt für Jugendliche wird vom Land gefördert. Darin sind noch Plätze frei.

Bunt aufgemacht, von zwei Seiten für zwei Altersgruppen zu lesen, eine Mixtur aus Experimenten, grundlegenden kreativen Techniken und klassischen Dauerbrennern – so präsentiert sich das neue Programm Frühjahr/Sommer der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark. In 1500 Exemplaren regt es Eltern, Kinder und Jugendliche an, Kreativität in ihr Leben einzulassen. Die Hefte liegen öffentlich aus und beschreiben in Kurzfassung 60 Kursangebote.

Die Kinder- und Jugendkunstschule arbeitet beständig mit 15 bis 20 Künstlern, berichtet Schulleiter Bernd Tschirch. Zwei sind neu hinzugekommen: Der Grafikdesigner Carsten Molesch aus der Wedemark wird in einem Kursus Jugendliche beim Malen an Tablets unterstützen, die Goldschmiedin Maike Dahl aus Hannover will in den Osterferien zwei Tage mit Neun- bis 14-Jährigen aus Blech, Draht und Holz Löffel schmieden und Eisbecher bauen.

Die 60 Kurse sind je zur Hälfte Wochen- und Wochenendkurse. Darüber hinaus gibt es wieder das große Sommerferienereignis: Die Zeitmaschine ist auf das achte bis elfte Jahrhundert eingestellt, und - „Die Wikinger kommen“. Drei Tage können Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren Anfang Juli im Fuhrberger Wald dazu ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Für diesen wie alle anderen Kurse gilt, dass frühzeitige Anmeldungen Plätze sichern. Gleichwohl, versichert Tschirch, seien keine allgemeinen Anmeldefristen gesetzt.

Zwei langjährige Klassiker im Programm dürfen diesmal ihren Veranstaltungsort wechseln. „Mit dem Schrottschweißen und der Holzwerkstatt gehen wir in den Werkraum des Mehrgenerationenhauses am Gilborn in Mellendorf“, kündigt Tschirch an. Das MGH ist mit der Gemeindeverwaltung schon ausgemachter Zielort, sollte die Kunstschule insgesamt aus ihrem beengten Standort Bademeisterhaus an der Straße Am Wedemarkbad endlich umziehen. „Wir haben die Räume im MGH schon besichtigt, wir haben die Zusage von der Gemeinde“, bestätigt Tschirch – dies sei aber bereits länger der Stand, räumt er ein.

Hauptsächlich der alte Standort Am Wedemarkbad wird auch in diesem Frühjahr und Sommer für die Kurse genutzt, daneben sind die Künstler der Jugendkunstschule aber auch in mehreren Kindergärten und in vielen Schulen tätig und steuern im Ganztagsbereich kreative Angebote bei. In der IGS werde zusätzlich das Mittagsatelier gut angenommen, betont der Kunstschulleiter. Fortgesetzt werde auch das interkulturelle Mittwochsatelier in der Wedemark-Halle. Weitere Veranstaltungsplätze nutzt die Kunstschule in mehreren Orten in der Wedemark.

650 Kinder und Jugendliche haben im Vorjahr an den Kursen und Projekten der Kunstschule teilgenommen. Kinder aus wirtschaftlich schwachen Familien erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf die Kursgebühr. Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) würden darüber hinaus noch angerechnet. „Aber dafür haben wir bisher keine Nachfrage“, bedauert Tschirch.

Info: Das Programmheft liegt an vielen Stellen in der Verwaltung, Büchereien und Geschäften aus und ist außerdem im Internet unter www.kunstschule-wedemark.de zu finden. Anmeldungen in der Geschäftsstelle telefonisch unter (05130) 5570 oder per E-Mail unter kunstschulewedemark@t-online.de.

Modellprojekt sucht noch Mitstreiter

Acht Jugendliche wollen schon mitmachen, einige weitere Plätze für Schüler zwischen 13 und 15 Jahren sind noch frei in einem außergewöhnlichen Modellprojekt der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark. Unter dem Titel „Innen im Draußen“ können die Teilnehmer einen privaten Ort im öffentlichen Raum schaffen. Zunächst können sie diese Vorstellungen von einem Aufenthaltsort oder Treffpunkt unter Anleitung im Modellbau anfertigen. In einem zweiten Handlungsstrang will die Kursleiterin Kerstin Jacob mit den Jugendlichen Kunst auf einem Parkplatz oder an anderen frequentierten Orten herstellen und Anwohner oder Passanten aktiv in das Geschehen einbeziehen.

Für dieses partizipatorische Kunstprojekt hat die Kunstschule Wedemark neben sechs weiteren Bewerbern im Lande den Zuschlag erhalten. Damit ist die finanzielle Unterstützung auch des Wedemärker Vorhabens in dem zweijährigen Förderprogramm „generationKunst“ des Landesverbandes der Kunstschulen Niedersachsen vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur abgesichert.

Zum zweiten Treffen der Gruppe am 15. Februar von 16 bis 20 Uhr im Haus der Kinder- und Jugendkunstschule in Mellendorf, Am Wedemarkbad 4, sind weitere Teilnehmer ausdrücklich willkommen. Anmeldungen sind kurzfristig möglich unter der Handynummer (0163) 6792578.

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