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18:35 28.04.2014
Von Friedel Bernstorf
Maren Panke (links) will nach dem Modell von Julia Masalska (rechts), eine Holzspindel bauen. Angela von Mirbach zeigt ein Modell der Spindel. Quelle: Friedrich Bernstorf
Wedemark

Mit den Worten „Her mit dem Holz!“ hatte die Kulturbeauftragte der Gemeinde Wedemark, Angela von Mirbach, die Bürger aufgefordert, am vergangenen Wochenende Bretter von 40 bis 60 Zentimeter Länge vor dem Rathaus abzuliefern. „Es muss noch mehr Holz her“, sagte von Mirbach jetzt, damit die geplante Holzskulptur, die aus diesen Brettern entstehen soll, von der Holzbildhauerin Maren Panke gebaut werden kann.

 Noch in dieser Woche können Wedemärker ihr Stück Holz im Foyer des Rathauses abgeben. Es sollte möglichst ein Zettel mit dem Namen des Spenders daran befestigt sein, denn der Name sollen später auf der Rückseite des Brettes eingeprägt werden.

Ihren Platz wird die Holzspindel, für die die Studentin Julia Masalska die Idee geliefert hat, im Foyer des Rathauses finden. Dort soll sie nicht nur als Blickfang stehen, sondern den Rathausbesuchern auch als Orientierungshilfe und Wegweiser dienen. „Wir haben über einen längeren Zeitraum die Begriffe gesammelt, nach denen die Rathausbesucher unten im Foyer am häufigsten fragen“, erläuterte von Mirbach. Diese Begriffe sollen dann auf der Holzskulptur erkennbar werden und den Besuchern der Gemeindeverwaltung manche Frage ersparen.

Die Holzstücke, die noch gebraucht werden, sollen bis zu drei Zentimeter dick, etwa zehn Zentimeter breit und zwischen 40 und 60 Zentimeter lang sein. Angela von Mirbach geht davon aus, dass die Holzspindel im Sommer aufgestellt werden kann.

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