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Umland Wedemark Nachrichten Birkner hört Sorgen der Wedemärker Polizei
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15:19 13.12.2016
Von Roman Rose
Die Liberalen Stefan Birkner (von links) und Erik van der Vorm haben sich über die Sorgen und Wünsche der Wedemärker Polizei bei Klaus Waschkewitz und Peter Wengler informiert.
Die Liberalen Stefan Birkner (von links) und Erik van der Vorm haben sich über die Sorgen und Wünsche der Wedemärker Polizei bei Klaus Waschkewitz und Peter Wengler informiert. Quelle: Roman Rose
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Wedemark

Der Altersdurchschnitt betrage im Einsatz- und Streifendienst 42 Jahre, berichtete Wengler, im Kriminalermittlungsdienst liege der Schnitt sogar bei 51 Jahren. "Dort ist keiner unter 40 Jahren", sagte Waschkewitz. "Wir brauchen flexible Modelle, um eine Verjüngung der Polizei zu erreichen und Übergangsstellen, damit nicht heute Ältere ausscheiden und erst danach Jüngere nachkommen", erläuterte Birkner. Der Landtagsabgeordnete kritisierte zudem das Besoldungssystem. Es gebe zu wenige Beförderungen, gleichwohl sei die Polizei hochmotiviert.

Birkner betonte, er begrüße Pläne der Landesregierung, 1000 neue Stellen bei der Polizei zu schaffen. Dies wirke sich jedoch erst in drei Jahren aus. "Allerdings müssen das 1000 zusätzliche Stellen sein, darauf dürfen die Abgänge nicht angerechnet werden", fordert er und weiß sich damit mit den Wedemärker Ordnungshütern einig.

Die Polizei ihrerseits betonte ihre Unterstützung bei der Umsetzung des von FDP-Ratsherr Erik van der Vorm geforderten Verkehrskonzeptes für die Wedemark. Birkner hatte dazu zusammen mit Parteikollege Jörg Bode eine Kleine Anfrage im Landtag gestellt. Die Antwort der Landesregierung hatte van der Vorm allerdings als zu schwammig kritisiert.

Die Große Koalition aus CDU und SPD in der Wedemark hat das Thema Verkehrskonzept mittlerweile zu ihrem Thema gemacht - durchaus zur Zufriedenheit van der Vorms. "Es ist positiv, dass für die Betroffenen jetzt was passiert", sagte er.