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Nachrichten Pastor Hirschberg geht nach 17 Jahren
Umland Wedemark Nachrichten Pastor Hirschberg geht nach 17 Jahren
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20:33 06.04.2015
Von Ursula Kallenbach
Nach dem Verabschiedungsgottesdienst wollen viele Wedemärker Pastor Thomas Hirschberg noch einmal die Hand drücken.
Nach dem Verabschiedungsgottesdienst wollen viele Wedemärker Pastor Thomas Hirschberg noch einmal die Hand drücken. Quelle: Kallenbach
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Wedemark

Mit der Verabschiedung heben die Mitglieder der Christophorus-Kirche zugleich ihr Projekt eines neuen Glockenturm aus der Taufe. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Kirchengemeindebeirats, Vertretern der Wietzegemeinschaft und des Ortsrates sowie mehreren Freiwilligen hat sich das Ziel gesetzt, die dafür erforderlichen 120000 Euro in den nächsten zwei Jahren zusammenzutragen.

Für weitere zehn Jahre bleibt Hirschberg Pastor im Dienst der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Künftig übernimmt er den Dienst in den drei Landgemeinden Ihlienworth, Steinau und Odisheim bei Otterndorf.

Die Menschen und die „Kirche im Dorf“ haben in der Wedemark für den Seelsorger an erster Stelle gestanden, der seine Anliegen engagiert und durchaus streitbar vertrat. Mit der Kirche im Dorf gebe es einen Ort, an dem und in dem über das Leben nachgedacht werden könne, betont Hirschberg. Auch in die Dorfgemeinschaften in Bissendorf-Wietze wie in Resse war Hirschberg stark eingebunden.

Der Pastor trat im Mai 1998 seinen Dienst in der Christophorus-Kirchengemeinde Bissendorf-Wietze an, zunächst mit einer halben Stelle. Zuvor war er schon in acht verschiedenen Gemeinden als Seelsorger tätig gewesen. Mit Dienstbeginn zog er ins Pfarrhaus in Bissendorf-Wietze ein. Später kamen Stellenanteile auch fürSt.Michaelis in Bissendorf, ab 2005 Gailhof, wieder später Scherenbostel, Schlage-Ickhorst, Wiechendorf und 2007 die Kapernaum-Kirchengemeinde in Resse hinzu. Seit 2007 war Thomas Hirschberg auf einer ganzen Stelle tätig.

Bis zur Neubesetzung der vollen Pfarrstelle wird Pastor Dieter Rudolph-Rodekohr die Vakanzvertretung übernehmen. „Gemeinsam mit Herrn Pastor Rudolph-Rodekohr, Pastor Volkmar Biesalski und den engagierten Kirchenvorständen der St.-Michaeliskirche Bissendorf, der Kapernaumkirche Resse und dem Christophorusbeirat Bissendorf-Wietze sind wir gut in der Lage, bis zur Neubesetzung das Kirchengemeindeleben zu gestalten“, betont Ira Wilkens aus dem Kirchenvorstand Bissendorf und dem Christophorusbeirat. Zudem verfügen die Wedemärker Kirchengemeinden mit Karin Ernst über eine erfahrene Prädikantin sowie mit Elke Jüngling, Ira Wilkens und Elisabeth Wöbse über zwei ausgebildete Lektorinnen. Sie können die Gottesdienstgestaltung zusammen mit den beiden Pastoren sicherstellen.

An der Christophorus-Kirche will ein Kreis von Aktiven nun einen neuen Glockenturm errichten, der auch den Dorfcharakter von Bissendorf-Wietze weiter prägen soll. Ein neuer Bau soll den alten, bereits aus Sicherheitsgründen abgerissenen Turm ersetzen. Geplant ist ein etwa zwölf Meter hoher Turm mit einer Bronzeglocke. Ihr Geläut soll auch die Wahrnehmung der Christophorus-Kirche in Bissendorf-Wietze verstärken. Auf die gestern angelaufene Spendenaktion will die Arbeitsgruppe schon bald mit Aktionen aufmerksam machen.

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