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Umland Wedemark Nachrichten Doch kein Radweg für Resse vor 2020
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00:15 26.01.2017
Von Ursula Kallenbach
War ihr Protest vergebens? Rund 400 Bürger hatten sich im vergangenen Sommer mit einer Fahrradtour für einen früheren Radwegbau eingesetzt. Quelle: Hartung/Archiv
Wedemark

Hey hatte gefordert, den Radwegbau im Verlauf der K 102 vorzuziehen und bereits im Jahr 2017 zu verwirklichen – statt wie geplant erst 2020. Damit sollte Resse zeitnah an das straßenbegleitende Radwegenetz der Region angeschlossen werden.

Er halte es für nötig, mit der Region darüber im Gespräch zu bleiben, äußerte jetzt Ortsbürgermeister Jochen Pardey auf Nachfrage. Ihm sei noch nicht bekannt, wie im Regionsausschuss argumentiert wurde. „Es wäre zu begrüßen, wenn ein Vertreter der Regionsverwaltung in Resse den Zeitplan für diesen Radwegebau erläutern und die ausschlaggebenden Gesichtspunkte darlegen würde, die der derzeit geplanten Abfolge von Radwegneubauten zugrunde liegt“, sagte Pardey. Ein passendes Forum dafür wäre seines Erachtens eine öffentliche Ortsratssitzung. Er werde die Regionsverwaltung anschreiben und eine entsprechende Einladung aussprechen.

Resse ist der einzige Ort in der Wedemark, der nicht über Radwege mit anderen Gemeindeteilen verbunden ist. Die aktuelle Situation an der Kreisstraße 102 zwischen Resse und Scherenbostel ist für Radfahrer nicht ohne Gefahren. Zu dem Antrag war auch ein Verkehrsgutachten herangezogen worden. Der Verein Bürger für Resse Bürgerverein hatte mehrfach auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam gemacht, unter anderem mit einer Demonstration mit rund 400 Teilnehmern.

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