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Wedemark Ferienende in Niedersachsen: Reiserückkehrer stehen lange im Stau
Umland Wedemark

Stau auf A7: Ferienende in Niedersachsen sorgt für viel Verkehr

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19:11 22.08.2020
Fahrzeugkolonnen sind dicht gedrängt auf der Autobahn 7 Richtung Hamburg bei Mellendorf zu sehen. Durch den Rückreiseverkehr zum Ende der Sommerferien in Niedersachsen sind auf den Autobahnen an verschiedenen Stellen Staus zu erwarten. Quelle: Peter Steffen/dpa
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Hannover

Am letzten Sonnabend der Ferien in Niedersachsen ist es wie erwartet voll geworden auf den Straßen. Vor allem die Autobahn 7 war betroffen, wie eine ADAC-Sprecherin sagte. Staus gab es unter anderem im Norden der Region Hannover. Zwischen dem Dreieck Hannover-Nord und Westenholz standen die Autofahrer in Richtung Norden nach Angaben der Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) auf einer Länge von bis zu zwölf Kilometern. Auf dem Autobahnstück liegt eine Baustelle – Staus gehören dort zum regelmäßigen Bild.

Die VMZ bezeichnete den Stau auf der A7 als Schwerpunkt, der den Fahrern viel Geduld abverlange. Die Verkehrszentrale riet dazu, vorsichtig zu fahren und den ganzen Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. Tatsächlich war der Weg über die Landstraße wohl eine sinnvolle Alternative. „Ab sechs, sieben Kilometer Stau auf der Autobahn kann sich der Umweg lohnen“, hieß es bei der Verkehrsmanagementzentrale. Der ADAC rät, ab zehn Kilometer Stau von der Autobahn abzufahren.

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Knapp 30 Kilometer Baustelle in Südniedersachsen

Auch in Richtung Süden war die A7 voll – laut VMZ vor allem zwischen Schwarmstedt und Mellendorf. Staus gab es auch auf Höhe Bispingen sowie im Süden zwischen Göttingen und Northeim in Richtung Hannover. Auch dort in Südniedersachsen wird gebaut, die A7 wird auf fast 30 Kilometern Länge auf sechs Spuren erweitert. Laut Polizei kam es am Sonnabend im Baustellenbereich zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim-Nord auch noch zu zwei Unfällen. Erhebliche Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

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Vor allem in Baustellenbereichen stockte es laut ADAC schnell, weil viele niedersächsische Urlaubsrückkehrer und Reisende aus anderen Bundesländern unterwegs sind.

Von dpa/rah