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Wedemark Besucher feiern beim Jazzfest an der Christophoruskirche
Umland Wedemark

Wedemark: Besucher feiern beim Jazzfest an der Christophoruskirche in Bissendorf-Wietze

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12:30 13.05.2019
Wer organisiert, muss auch mal an den Grill: Daniel Leide (von links), Thorsten Buck und Eddy Bultmann haben gut lachen. Quelle: Stephan Hartung
Bissendorf-Wietze

Die Glocken der Christophoruskirche in Bissendorf-Wietze schlagen an jedem Tag um 12 und 17 Uhr. Auch am Sonntag erklangen sie wieder zur Nachmittagszeit. Diesmal hatten die Töne aber eine andere Bedeutung als das übliche Gebetsläuten: Sie waren der Startschuss zum diesjährigen Jazz- und Grillfest. Bis zum Ende um 20 Uhr kamen insgesamt 250 Besucher, ließen sich Essen sowie Trinken schmecken und erfreuten sich an der Musik von Fredo Fleischmann und seiner Band Swing Company.

Fredo Fleischmann und Band sorgten für die Musik. Quelle: Stephan Hartung

Zum vierten Mal gab es das Fest auf dem Kirchengelände – und doch war es eine Premiere. Denn zum ersten Mal richteten die Organisatoren das Jazz- und Grillfest ohne den Hintergedanken einer Spendenaktion aus. Das Fest wurde ursprünglich initiiert, um neue Kirchenglocken anzuschaffen. Diese wurden am Reformationstag 2018 geweiht, das Fest gibt es aber weiterhin. „Die Leute wollen das, das sieht man an der Resonanz. Wir machen ja kein Schützenfest. Daher sind solche Veranstaltungen wichtig für die Ortsgemeinschaft“, sagt Daniel Leide, Ortsbürgermeister von Bissendorf-Wietze. Der Ortsrat hatte zusammen mit Kirchengemeinde und der Wietze-Gemeinschaft das Fest auf die Beine gestellt.

Bissendorf-Wietze feiert ein Jazzfest mit 250 Besuchern. Quelle: Stephan Hartung

„Auf jeden Fall wird das Geld im Dorf bleiben“

Bei der Terminauswahl ist man nicht an einen festen Tag gebunden, machte mit dem Sonntag aber alles richtig – trotzt Muttertag und trotz schlechter Wetterprognosen war das Gelände voll mit jungen Paaren, älteren Besuchern sowie Familien mit Kindern. „Dabei war an diesem Wochenende schon viel los hier“, sagt Pastor Thorsten Buck und lacht. Vor allem für ihn waren es anstrengende Tage: Freitag das Abendmahl, Sonnabend Konfirmation in Bissendorf-Wietze, Sonntag Konfirmation in Bissendorf. Dennoch stand der Pastor zwischenzeitlich am Grill und drehte Würstchen und Steaks um.

Bleibt nur noch die Frage zu klären: Was passiert diesmal mit dem Überschuss aus dem Jazz- und Grillfest? „Darüber müssen wir uns noch unterhalten. Auf jeden Fall wird das Geld im Dorf bleiben“, sagt Buck. Der Pastor verweist aber darauf, dass es sich um keine außerordentliche hohe Summe handeln wird. „Abzüglich aller Kosten sind das vielleicht 300 bis 400 Euro.“ Mit großer Wahrscheinlichkeit können sich Bissendorf-Wietzer auch im kommenden Jahr auf Jazz rund um die Christophoruskirche freuen.

Von Stephan Hartung

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