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Wedemark Öffentliches WLAN: Gemeinde bekommt Geld
Umland Wedemark Öffentliches WLAN: Gemeinde bekommt Geld
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14:29 20.01.2019
Die Gemeinde Wedemark erhält Unterstützung bei der Einrichtung eines oder mehrerer öffentlicher WLAN-Hotspots.
Die Gemeinde Wedemark erhält Unterstützung bei der Einrichtung eines oder mehrerer öffentlicher WLAN-Hotspots. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa (Archiv)
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Wedemark

Die Gemeinde Wedemark bekommt 15.000 Euro für die Einrichtung eines oder mehrerer öffentlicher WLAN-Hotspots – als eine von 35 Kommunen in Niedersachsen. „Wir freuen uns sehr, dass der Antrag stattgegeben wurde und wir uns gegen andere Kommunen durchsetzen konnten“, sagt Gemeindesprecher Ewald Nagel. Insgesamt hatten sich nach Angaben des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums mehr als 13.000 europäische Kommunen für einen Gutschein des WiFi4EU-Programms beworben, 2800 Städte und Gemeinden wurden ausgewählt.

„Jetzt haben wir 18 Monate Zeit, einen Plan zu überlegen“, sagt Nagel. „Doch so lange soll es nicht dauern.“ Der Standort eines oder mehrerer öffentlicher Hotspots – je nachdem, für wie viele das Geld reicht – sei derzeit noch offen. „Die EU-Mittel aus dem WiFi4EU-Programm sind eine gute Ergänzung zu der geplanten niedersächsischen Förderung von öffentlichen und kostenfreien WLAN-Hotspots, für die wir aktuell an einer Förderrichtlinie arbeiten. Niedersachsen wird für die WLAN-Förderung in den nächsten drei Jahren insgesamt 11 Millionen Euro zur Verfügung stellen“, sagt Niedersachsens Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Bernd Althusmann. Insgesamt stellt die EU zwischen 2018 und 2020 für das WiFi4EU-Programm 120 Millionen Euro bereit.

Öffentliches Internet bereits vorhanden

Bereits jetzt gibt es im Gemeindegebiet öffentlich zugängliche WLAN-Hotspots. In Zusammenarbeit mit der Initiative Freifunk wurden solche Geräte im Rathaus, im Mehrgenerationenhaus und im Bürgerhaus installiert. „Die Ausweitung auf den Jugendtreff ist in Arbeit“, sagt Nagel. Er sieht WiFi4EU als Ergänzung zu den bereits bestehenden Hotspots. „Wir wollen weiterhin mit Freifunk zusammenarbeiten.“

Von den 15.000 Euro werden die Anschaffungs- und Installationskosten für das oder die Geräte und Technik bezahlt. Die laufenden Kosten – darunter fallen unter anderem Internetgebühren, Wartung und Instandhaltung – muss die Gemeinde für mindestens drei Jahre tragen. „Das machen wir gerne“, sagt Nagel.

Von Julia Polley