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Wennigsen Digitalpakt Schule: Fast 600.000 Euro stehen Wennigsen zu
Umland Wennigsen

Digitalpakt: Fast  600.000 Euro stehen Wennigsen zu

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13:02 21.08.2019
Fit für die digitale Zukunft: Die Schulen können jetzt Förderanträge für die IT-Ausstattung stellen. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)
Wennigsen/Hemmingen

Jetzt geht es in die praktische Umsetzung: Das Land Niedersachsen startet mit Beginn des neuen Schuljahres mit der Umsetzung des Digitalpaktes Schule. So soll die IT-Bildungsinfrastruktur an den Schulen verbessert werden. Und auch Wennigsen soll von dem Geld profitieren, teilte CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner mit. Schulen können ab sofort eine entsprechende Förderung beantragen.

Landesweit stehen dafür rund 522 Millionen Euro zur Verfügung – 596.000 Euro davon können Schulträger in Wennigsen abrufen. Die Frist für die Anträge läuft Ende 2023 aus.

Berechnung basiert auf zwei Säulen

Zum Vergleich: Für die Schulen in Springe gibt es knapp 1,3 Millionen Euro, zusätzlich fließen 763.000 Euro in die BBS Springe. In Hemmingen können 914.000 Euro verplant werden, Ronnenberg wird mit 998.300 Euro gefördert. Mit dem Startschuss zum Digitalpakt sollen die Schulen in der Region für das digitale Zeitalter fit gemacht werden. Dank der Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld dafür zur Verfügung steht.

Die Verteilung basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30.000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu, dieser errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen. Ohne Antrag keine gibt es allerdings auch kein Geld.

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