Freiwillige Wahlhelfer stehen bereit: Wennigsens Kitas müssen am Montag nicht schließen
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Wennigsen Freiwillige Wahlhelfer stehen bereit: Wennigsens Kitas dürfen am Montag öffnen
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Freiwillige Wahlhelfer stehen bereit: Wennigsens Kitas müssen am Montag nicht schließen

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18:19 21.09.2021
Kinderbetreuung ist sichergestellt: Weil Kita-Mitarbeitende am Sonntag in Wennigsen nicht als Wahlhelfer im Einsatz sind, können die Einrichtungen am Montag normal öffnen.
Kinderbetreuung ist sichergestellt: Weil Kita-Mitarbeitende am Sonntag in Wennigsen nicht als Wahlhelfer im Einsatz sind, können die Einrichtungen am Montag normal öffnen. Quelle: Julian Stratenschulte
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Eltern, die ihre Kinder in den gemeindeeigenen Kindergärten Wennigsens betreuen lassen, können aufatmen. Da sich aus der Bürgerschaft genügend Freiwillige als Wahlhelfer angeboten haben, wird das Kita-Personal am kommenden Sonntag, 26. September, dafür nicht mehr benötigt. Die Einrichtungen werden somit am Montag wie gewohnt öffnen.

Im ersten Wahlgang am 12. September sah das noch anders aus. Da es nicht genügend Freiwillige gab, mussten Erzieherinnen und Erzieher – wie alle übrigen Gemeindemitarbeiter auch – in den Wahlvorständen aushelfen. Um ihnen nach der erst in den späten Abendstunden beendeten Auszählung die arbeitsrechtlich vorgeschriebene Ruhezeit zu gewährleisten, blieben die Kitas am folgenden Montag notgedrungen geschlossen.

Künftig wird per Zufallsprinzip verpflichtet

Der Aufruf der Gemeinde, ein erneutes Betreuungsproblem bei der Stichwahl zu vermeiden, zeigte offensichtlich Wirkung. „Dank einiger Eltern, die sich freiwillig als Wahlhelfer angeboten haben und einer Vielzahl an freiwilligen Meldungen aus der Bevölkerung, ist es nunmehr doch noch möglich, die Wahllokale anderweitig zu besetzen“, teilte Wahlleiterin Ines Lindam am Dienstagnachmittag mit. Die Mitarbeitenden im Sozial- und Erziehungsdienst könnten somit am kommenden Montag „uneingeschränkt ihrer Tätigkeit nachgehen“.

Auf eine solche Hängepartie will es die Gemeindeverwaltung bei kommenden Wahlen jedoch nicht mehr ankommen lassen. Man werde dem Wunsch der Politik und der Elternschaft folgen und Bürgerinnen und Bürger nach dem Zufallsprinzip zu diesem Ehrenamt verpflichten. „Auf dieses Instrument wurde aufgrund der Corona-Situation in diesem Jahr ganz bewusst verzichtet“, so Lindam. Sie bedanke sich bei den Freiwilligen, aber auch bei den Personen, die bei der Suche geholfen haben.

Von André Pichiri