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Umland Wennigsen Nachrichten Der wohlklingendste Exportschlager vom Deister
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19:21 25.01.2015
Foto: Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke überreicht Harfenschulgründerin Elke Weiß Blumen (o.). Gemeinsam mit Professor Heinz-Henning Haake blicken sie an Stellwänden aufdie zehnjährige Geschichte zurück.
Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke überreicht Harfenschulgründerin Elke Weiß Blumen (o.). Gemeinsam mit Professor Heinz-Henning Haake blicken sie an Stellwänden auf die zehnjährige Geschichte zurück. Quelle: Rabenhorst
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Wennigsen

Unter dem Motto „Harfenklänge für alle“ boten die 23 Harfen gleich am Anfang den rund 200 Gästen ein imposantes Bild.

In der Bredenbecker Harfenschule kommen Jung und Alt zusammen. Der jüngste Musiker ist sechs, die älteste Musikerin 78 Jahre alt. Alle verbindet die Liebe zu einem der ältesten und schwierigsten Instrumente. „Ich will die Hausmusik zurückbringen“, sagte Weiß.

Und das ist ihr in den vergangenen zehn Jahren auch gelungen. Die Harfenmusik besitze heilende Kräfte, sagt die langjährige Gewandhausmeisterin des Opernhauses Hannover voller Überzeugung. Als Therapeutin bezeichnete auch Laudator Heinz-Henning Haake die 76-jährige Bredenbeckerin. „Sie ist nicht nur Pädagogin, sondern hat als Ersatz-Großmutter für alle ein offenes Ohr“, sagte der Professor für Musiktherapie. Auch von Wennigsens Bürgermeister gab es lobende Worte. „Sie sind der wohlklingendste Exportschlager aus Bredenbeck und bereichern das kulturelle Leben unserer Gemeinde“, sagte Christoph Meineke.

Im zweiten Teil des Konzerts bewiesen die 15-jährige Julia Johanna Sinsel und die 19 Jahre alte Katharina Romina Schlonski als Solistinnen ihr Können. Sinsel brillierte mit Stücken von John Thomas, und Schlonski spielte ihr Solo „Le désir“ von Félix Godefroid musikalisch brillant und einfühlsam. Zum Schluss hörten die Zuschauer das von den jüngeren Schülern selbst komponierte und von der zehnjährigen Klara Diemert geschriebene Märchen „Die Elfe, die traurig war“ mit Julia Johanna Sinsel als Vorleserin.

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