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18:13 12.02.2018
Das Flex-Ensemble begeistert das Publikum im Klostersaal. Der Kulturkreis probiert etwas Neues aus: Videokünstler Tosh Leykum visualisiert die Melodien. Quelle: privat
Wennigsen

 Um es vorweg zu sagen: Das Tango-Konzert mit dem Flex-Ensemble im Kloster war ein großer Erfolg. Das begeisterte Publikum verabschiedete die Künstler mit Bravorufen und Fußgetrampel. Das Quartett aus Hannover mit Kana Sugimura (Violine), Anna Szulc-Kapala (Viola), Martha Bijlsma (Cello) und Endri Nini (Klavier) wurde verstärkt durch den hervorragenden Bandoneon-Spieler Kostas Raptis. Das Bandoeon – aus dem Akkordeon weiterentwickelt und nach Heinrich Band benannt – wird in Südamerika liebevoll als „beste deutsche Erfindung“ gepriesen. Es ist aus der Tangomusik nicht mehr wegzudenken. 

Im ersten Teil hörte das Publikum verschiedene Spielarten des Tango von unterschiedlichen Komponisten wie Horacio Salgán, Hugo Diaz, Rosita Melo, Francisco Canaro und natürlich Astor Piazolla. Der Kulturkreis probierte etwas Neues aus. Videokünstler Tosh Leykum visualisierte die Tangomelodien. Da bewegten sich schemenhaft Tanzpaare zu den Melodien – mal konkret, mal verschwommen oder nur durch Farbtupfer dargestellt. Im Hintergrund erschienen Porträts der Komponisten oder ein Bandoneonspieler – in zarten Strichen angedeutet. Piazollas Vorliebe für Haie verkörperte ein Hammerhai, der sich nach der Melodie im Wasser bewegte. 

Die Darbietungen nach der Pause führten mit zwei Piazolla-Tangos zum Höhepunkt des Abends. Erst „Tanti Anni Prima“ mit sehr einschmeichelnden Melodien, dann der „Tango de Diablo“ sehr schrill und stürmisch. Der Teufel im Klostersaal! Der Begeisterung des Publikums tat das keinen Abbruch. Die Musiker bedankten sich mit zwei Zugaben. 

Von Irmgard Gums

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