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Nachrichten Süllberg-Holz wird nach China verschifft
Umland Wennigsen Nachrichten Süllberg-Holz wird nach China verschifft
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20:40 10.12.2013
Förster Klaus Elsner (links) und Hans-Heinrich Warnecke begutachten das Buchenholz aus dem Wald am Süllberg.
Förster Klaus Elsner (links) und Hans-Heinrich Warnecke begutachten das Buchenholz aus dem Wald am Süllberg. Quelle: Carsten Fricke
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„Wir haben insgesamt 120 Festmeter Buchen und Eichen geschlagen“, sagt Warnecke, während er das Holz mit Förster Klaus Elsner begutachtet. Das sei zwar nicht viel. Aber er habe ja auch nur ein kleines Waldstück, sagt Warnecke. Sein Privatwald ist rund 3,5 Hektar groß.

„Es wird auch höchste Zeit, dass die Stämme genutzt werden“, sagt Elsner. Die Bäume, die geschlagen wurden, seien 150 bis 160 Jahre alt und für die forstwirtschaftliche Nutzung fast schon etwas überreif gewesen.

„Die Buche hat ein Phänomen, und das ist dieser dunkelbraune Kern“, erklärt der Förster der Bezirksförsterei Calenberg, für die er knapp 2000 Hektar Privatwald betreut. Dieser Kern, der sich im Inneren des Baumstammes ausbildet, wächst von Jahr zu Jahr, was das Holz entwertet.

Die Buchenstämme sind bereits an einen Händler verkauft und auf maximal 11,80 Meter für den Transport im Container zugeschnitten. Im Januar werden die Stämme abgeholt. In China sollen sie für den Bau hochwertiger Möbel verwendet werden. Etwa 93 Euro pro Festmeter erhält Warnecke dafür. Das sei ein ganz passabler Preis.

Das übrige Buchen- und Eichenholz soll über die Forstbetriebsgemeinschaft Calenberger Land, zu der auch Warnecke gehört, regional vermarktet werden. Daraus sollen Paletten produziert werden - und es soll als Brennholz verkauft werden.

Carsten Fricke

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