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Wennigsen Mehr Transparenz: Bredenbecker wünschen sich Ratsarbeitsgruppe zum Baugebiet
Umland Wennigsen

Wenngsen: Mehr Transparenz: Bredenbecker wünschen sich Ratsarbeitsgruppe zum Baugebiet

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10:07 28.09.2019
Noch ist der Blick auf den Süllberg nicht verbaut: Die Bredenbecker wollen bei der Gestaltung des neuen Baugebiets am Ortsrand mitreden. Quelle: Jennifer Krebs
Bredenbeck

Was wünschen sich die Bredenbecker für das neue Baugebiet, das im Nordosten des Ortes in Richtung Holtensen entsteht? Darüber soll am Montag, 30. September, in der nächsten Sitzung des Ortsrats diskutiert werden. Es wird bei dem Termin ausschließlich um das Baugebiet Im Bergfelde gehen. Beginn der Sitzung ist um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

Die Bürger wollen, dass künftig alle Einwohner über die weitere Planung für das Bredenbecker Baugebiet transparent und zeitnah informiert und in die Prozesse eingebunden werden. Darum fordern sie, dass eine Arbeitsgruppe des Rates gegründet wird, in der auch interessierte Bürger mitarbeiten können.

Bürgermeister kommt in Ortsrat

Der Ortsrat zieht seine Sitzung, die eigentlich erst im Oktober stattfinden sollte, vor – um in der Sache voranzukommen. Neben Bürgermeister Christoph Meineke wird auch Planerin Andrea Gremmer von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), die das Baugebiet entwickelt, zur Beratung nach Bredenbeck kommen. Der Ortsrat aus Holtensen ist ebenfalls hinzugeladen.

Als Ergebnis zur Einwohnerversammlung, die auf Initiative der Anlieger des Neubaugebiets aus der Königsberger Straße im August stattgefunden hatte, haben die Bredenbecker ihre Wünsche und Sorgen zum geplanten Neubaugebiet bereits schriftlich an die Gemeinde weitergegeben. Das Papier soll nun in der Ortsratssitzung am Montag auf den Tisch kommen.

Bredenbecker formulieren Wünsche für Neubaugebiet

Die Anwohner wollen, dass Abstandsflächen zum bestehenden Ortsrand geschaffen werden, Puffer könnte ein Fußweg sein. Sie lehnen zwei- oder mehrgeschossigen Häuser ab, die direkt an den derzeitigen Bestand angrenzen. Auch möchten sie, dass das Ortsbild erhalten wird – unter anderem, indem zulässige Bauhöhen festgelegt werden.

Weitere Anregungen und Wünsche der Bredenbecker sind, Grünzonen statt eines Quartiersplatzes (ähnlich wie im Wennigser Baugebiet Langes Feld) zu schaffen. Sie regen an, größere Grundstücke zu planen, um mehr Freiräume zwischen den Gebäuden zu haben. Zudem soll geprüft werden, ob Seniorenwohnungen am Ortsrand Sinn machen, weil sich die Einkaufsmöglichkeiten in der Ortsmitte befinden. Beim Thema sozialer Wohnungsbau halten die Bürger eine vorherige Prüfung der Baukostenentwicklung und der Investoreninteressen für nötig.

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Von Jennifer Krebs

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