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Wennigsen Das wünschen sich die Ortsbürgermeister
Umland Wennigsen Das wünschen sich die Ortsbürgermeister
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10:11 01.01.2019
Die Ortsbürgermeister haben viele Wünsche. Quelle: diverse
Wennigsen

Die Wunschlisten der Ortsbürgermeister und ihrer Stellvertreter für 2019 sind lang. Viele Themen begleiten die Wennigser schon länger, einige sind neu dazu gekommen.

Das wünscht sich Sonja Schwarze für Argestorf

Was passiert mit der Lübecker Straße? Quelle: Jennifer Krebs (Archiv)

„Ich wünsche mir für das Neue Jahr konstruktive und an der Sache orientierte Diskussionen zur Sanierung der Lübecker Straße“, sagt Argestorfs Ortsbürgermeisterin Sonja Schwarze. Mit dem Beschluss des Rates zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, könne der Fokus von allen Beteiligten endlich auf die Qualität der Maßnahme gelegt werden. „Ich hoffe, dass die Gemeindeverwaltung ihre Kapazitäten nutzen wird, um die langjährigen Planungen in die Tat umzusetzen.“

Außerdem würde Schwarze gerne eine Möglichkeit finden, um mit mehr Menschen aus ihrem Ortsteil ins Gespräch kommen zu können. „Besonders schwierig finde ich es, neu zugezogene Menschen zu erreichen“, sagt sie und hofft, dass sich das im kommenden Jahr ändern lässt.

Das wünscht sich Marianne Kügler für Bredenbeck

„Ich wünsche mir für Bredenbeck eine gute Infrastruktur besonders für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger“, sagt die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Marianne Kügler. Zudem wünscht sie sich den baldigen Beginn des Baugebietes „Im Bergfeld“. Auf dem rund 4,2 Hektar großen Baugebiet auf Höhe des Ortsausgangs in Richtung Holtensen könnten rund 65 Wohneinheiten entstehen.

Die große Eingangstür ist schon fertig. Quelle: Lisa Malecha

Ein wichtiger Wunsch von Kügler ist zudem die Sanierung der Bredenbecker Grundschule und der Sporthalle bis spätestens 2020. Auch der sichere Schulweg durch die Beleuchtung des Radweges in Richtung Holtensen ist ihr ein großes Anliegen. Außerdem wünscht sie sich eine baldige Lösung für eine zusätzliche Zufahrt zum Ruheforst. „Unserem Dorfgemeinschaftsverein wünsche ich weiterhin viele helfende Hände, eine baldige Eröffnung und viel Erfolg“, sagt Kügler.

Das wünscht sich Walter Rasch für Degersen

Auch Degersens Ortsbürgermeister hat einige Wünsche, von denen er hofft, dass sie 2019 in Erfüllung gehen. Zum einen ist da die Reparatur und Instandsetzung der Feldwege in Degersen. Zumindest der Feldweg in Richtung Rehrenborn soll im kommenden Jahr saniert werden. Ein etwa ein Kilometer langer Abschnitt des Weges soll erneuert und in diesem Zusammenhang auch verbreitert werden. Dort haben schwere Fahrzeuge wie Traktoren und Lastwagen große Schäden hinterlassen. Auch, dass die Niedernfeldstraße fertiggestellt wird, wünscht sich Rasche. Zudem soll dort die barrierefreie Bushaltestelle fertiggestellt werden.

Die Feuerwehr braucht ein neues Gerätehaus. Quelle: Archiv

Ein wichtiges Anliegen ist es auch, dass endlich die Entscheidung über Standortfrage des neuen Feuerwehrgerätehauses fällt. Im aktuellen Gerätehaus gibt es keine getrennten Umkleiden, keine Duschen, der Eingang führt durch die Garage und es gibt vor allem zu wenig Platz um das Feuerwehrfahrzeug herum – daher soll ein Neubau her.

Rasch wünscht sich zudem, dass alle Vereine gemeinsam mit dem Ortsrat erstmalig ein gemeinsames Herbstfest feiern und das der örtliche Chor schnell einen neuen Leiter findet. Außerdem hoffe er, dass die sehr gute Zusammenarbeit mit der Dorfbevölkerung und den Vereinen weiterhin so gut klappt.

Das wünscht sich Ernst Herbst für Evestorf

Schon vor zehn Jahren haben die Evestorfer ein großes Spielplatzfest gefeiert. Quelle: Rodriguez

Am 24. August steigt das Große Evestorfer Spielplatzfest. „Da wünschen wir uns richtiges Kaiserwetter, denn unser Spielplatz wird 50 Jahre alt. Bei dem Fest wollen wir ein neues Spielgerät einweihen“, sagt Herbst. Doch der Bürgermeister hat auch einige Anliegen, die – im Gegensatz zum Wetter – eher beeinflusst werden können: „Wünschenswert ist, dass die gemeinsamen Planungen zwischen Dorfgemeinschaft und Gemeindeverwaltung für eine zukunftsfähige Kombination aus Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshaus abgeschlossen werden können.“ In Evestorf treiben der Ortsrat und der Verein Dorfgemeinschaft schon länger die Pläne für einen dringend notwendigen An- und Umbau des Dorftreffpunkts mit integriertem Feuerwehrgerätehaus voran.

„Die Tatkraft der Bürger in Evestorf und in ganz Wennigsen schafft ein vielfältiges soziales Gemeinwesen. Dies schließt kulturelle und sportliche Angebote ein. Dafür danke ich im Namen des Ortsrates Evestorf“, sagt Herbst.

Das wünscht sich Wilhelm Subke für Holtensen

Die Holtenser Ortsdurchfahrt soll endlich saniert werden. Quelle: Archiv

Wilhelm Subke wünscht sich eine zügige Umsetzung des Planfeststellungsverfahren für den Umbau der B217 in der Ortsdurchfahrt. „Es gibt es immer noch keinen Beschluss, damit wird es auch im nächsten Jahr noch keine Bauarbeiten geben“, sagt er und ergänzt: „Die derzeitige Situation ist für Radfahrer und auch Fußgänger nach wie vor total unbefriedigend und gefährlich. Ich wünsche mir hier endlich mal etwas Tempo.“

Weitere Dauerbrenner sind die Forderung einer Tempo-30-Zone im Bereich Kindergarten und Kinderhort, die Beleuchtung des Radweges zwischen Holtensen und Bredenbeck, die Einrichtung von Parkverbotszonen im Bereich "Am Bache" und am Ortsausgang Richtung Bredenbeck, die Wiederbelebung des Geländes an und um den alten Aldi-Markt und die Verlängerung der Buslinie 510 über Holtensen hinaus bis nach Bredenbeck.

Auch der Neubau des Kindergartens steht weit oben auf der Wunschliste. „Die derzeitigen Verhältnisse sind absolut unerträglich. Gegenüber dem letzten Jahr gab es keine Verbesserung. Alles platzt aus den Nähten“, kritisiert Subke der zudem auf einen neuen „Schandfleck“ hinweist. „Gegenüber der Tankstelle an der B217 eine über 3000 qm große Brachfläche mit Bauschutt, abgestellten Fahrzeugen und vielem mehr. Diese Fläche muss endlich wieder einer vernünftigen Nutzung zugeführt werden“, sagt er.

Das wünscht sich Thomas Butterbrodt für Sorsum

Tempo-30-Zone ist auch ein Thema, dass die Sorsumer beschäftigt. Noch liegt der Antrag des Ortsrates auf eine Tempo 30-Zone vor der Freien Waldorfschule bei den Behörden. „Wünschenswert ist hier, dass hier ein Beschluss zeitnah erfolgt“, sagt Ortsbürgermeister Thomas Butterbrodt. Zudem erinnert er daran, dass der Ortsrat Ende 2018 einen Hundekotbeutelspender angeschafft hat. „Diese Maßnahme ist mit dem Wunsch verbunden, dass eine Besserung der Situation eintritt“, sagt Butterbrodt.

Die Saugstelle an der Lemmier Straße ist noch immer defekt. Quelle: Lisa Malecha

Ganz oben auf der Liste: Eine Verbesserung der Löschwasserversorgung. „Das muss seitens der Gemeinde angegangen werden“, sagt der Ortsbürgermeister. Denn in Sorsum ist das Löschwasser schon seit Jahren knapp. Ausreichend Wasser für einen Großbrand, bei dem 1600 Liter pro Minute gefordert sind, gibt es nach Darstellung der Feuerwehr aktuell nur im unteren Dorfbereich durch den Wennigser Mühlbach. Verschiedene Lösungsansätze wurden hier bereits seitens der Feuerwehr präsentiert.

„Erfreulich ist, dass mehr junge Familien die Angebote der Vereine nutzen und ich hoffe, dass somit die Dorfgemeinschaft nachhaltig gestärkt wird“, sagt Butterbrodt.

Das wünscht sich Jan Richard Weber für Wennigsen

Der Rat will keinen Minikreisel an der Heitmüller-Kreuzung und hat die Empfehlung der Arbeitsgruppe ignoriert. Quelle: Ingo Rodriguez

„Für die Ortschaft Wennigsen wünsche ich mir für das kommende Jahr, dass wir gemeinsam daran arbeiten, die gute Lebensqualität im Ort noch weiter zu verbessern“, sagt Ortsbürgermeister Jan Richard Weber. Er hoffe zudem, dass die vielen Ehrenamtlichen sich auch weiter für den Ort einsetzen, sei es in der Feuerwehr, in den Vereinen, in privaten Initiativen oder in der Ratsarbeit und anderen Gremien. „Für alle, die sich engagieren, wünsche ich mir Kompromissbereitschaft, also Akzeptanz auch für Beschlüsse, die man lieber anders gewollt hätte, wie zum Beispiel einen Kreisel“, sagt Weber. Der Verwaltung wünsche er eine glückliche Hand bei allen Ausschreibungen, damit beispielsweise die unzureichende Schulreinigungen nicht hingenommen werden müssen.

„Von der Verwaltung und dem Rat wünsche ich mir Maßhalten beim Geldausgeben. Wenn die Gemeinde genügend Personal hat, um alle Belange gut zu regeln, haben die Bürger heute den Nutzen davon. Aber wenn die Gemeinde dafür viele Millionen Schulden macht, müssen die nachfolgenden Generationen für unseren heutigen Vorteil bezahlen – das ist nicht in Ordnung“, sagt Weber, der sich von den Wennigsern wünscht, dass sie den Handel im Ort stärken und so wenig wie möglich im Internet kaufen. „Für die Geflüchteten, die bei uns wohnen, wünsche ich mir, das sie Arbeitsverhältnisse aufnehmen können, die sie von staatlicher Hilfe unabhängig machen. Wenn das gelingt, dann müssen diejenigen, die gegen Zuwanderung sind, ihre Haltung überdenken“, sagt Weber.

Das wünscht sich Holger Dorl für die Wennigser Mark

„2018 war für die Wennigser-Mark wieder ein erfolgreiches Jahr“, sagt Ortsbürgermeister Holger Dorl erfreut. Aufgrund des schönen Wetters im Sommer konnten die vielen Aktivitäten bei gutem Wetter durchgeführt werden – Angefangen vom Jazz Frühschoppen bis hin zum Adventsmarkt. „Ich bin stolz auf unseren kleinen Ort was wir jedes Jahr wieder auf die Beine stellen und wie groß doch unser Zusammenhalt innerhalb des Ortes ist. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Dorl und ergänzt: „Schöne Dinge werden erst schön wenn man sie mit anderen teilen kann.“

Die Polizeischule soll wieder genutzt werden. Quelle: Christian Behrens

Für die Zukunft gibt es noch einige größere Projekte, die der Ortsbürgermeister gerne vorantreiben würden. Unter anderem die weitere Nutzung der ehemaligen Polizeischule. Diese steht seit Jahren leer, verfällt zusehends. Zudem wünscht er sich die Wiederherstellung eines nutzbaren Radweges Richtung Egestorfer Bahnhofes.

Außerdem ruft er alle Menschen, die Lust haben den Ort mit zu gestalten dazu auf, an den Aktivitäten im Ort teilzunehmen.

Von Lisa Malecha

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