Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wennigsen Fischertechnik Stammtisch zieht Experten an
Umland Wennigsen Fischertechnik Stammtisch zieht Experten an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:59 29.10.2018
Die Teilnehmer des Stammtisches freuen sich auf einen Abend mit Expertengesprächen.
Die Teilnehmer des Stammtisches freuen sich auf einen Abend mit Expertengesprächen. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Anzeige
Wennigsen

 An diesem Nachmittag dürfen die Männer sich wieder wie Kinder fühlen. In der Pinkenburg in Wennigsen findet der zweite Fischertechnik Stammtisch statt und die acht teilnehmenden Herren können ganz ungeniert über das Konstruktionsspielzeug diskutieren und fachsimpeln. Rüdiger Riedel konstruiert seit zwei Jahren an Modellen und ist aus Siegen angereist. „Es macht Spaß sich in kleinerer Runde auszutauschen“, sagt er. Die meisten Teilnehmer haben das Spielzeug von ihren Vätern geschenkt bekommen und waren sofort mit dem Fischertechnik-Virus infiziert. Der Ingenieur Herbert Hirt ist seit seinem fünften Lebensjahr von Fischertechnik begeistert und hat immer viele Ideen. „Ich arbeite zeitgleich an sieben verschiedenen Modellen“, sagt der 50-Jährige.

Rüdiger Riedel (links) und Claus Ludwig begutachten die selbstgebauten Uhr-Modelle. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Der Stammtisch wurde vor vier Jahren von Ingwer Carstens und Ralf Geerken ins Leben gerufen und findet seitdem zweimal im Jahr statt. „Wir wollten uns nicht immer nur im Internetforum austauschen, sondern uns mal kennenlernen“, erklärt Geerken. Carstens und Geerken wollen mit dem Stammtisch das Konstruktionsspielzeug wieder ins Bewusst rufen und die Vorteile gegenüber Konkurrenten aufzeigen. „Durch die Bausteine haben wir mehr Möglichkeiten und können aus einem Auto einen Kran bauen“, betont Geerken.

Die Organisatoren Ralf Geerken (links) und Ingwer Carstens haben unzählige Modelle gebaut. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Carstens sitzt am Tisch und tastet die Steine und Modelle mit den Händen ab, da der 59-Jährige eine zweiprozentige Sehkraft besitzt. Der Konzern hat damals die Blindenschulen mit Fischertechnik ausgestattet und seit seiner Kindheit hat Carstens mit den klassischen grauen und roten Steinen konstruiert. „Ich besitze eine der größten Sammlungen in Deutschland“, betont Carstens.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig