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Wennigsen Goldmund Quartett beeindruckt auf Stradivaris
Umland Wennigsen

Wennigsen: Goldmund Quartett beeindruckt beim Kulturkreis Kloster Wennigsen auf echten Stradivaris

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15:07 03.12.2019
Auf Stradivari-Instrumenten: Das Goldmund Quartett begeistert das Wennigser Publikum. Quelle: privat
Wennigsen

Das Goldmund Quartett aus München mit den Geigern Florian Schötz und Pinchas Adt, dem Bratschist Christoph Vandory und dem Cellisten Raphael Paratore zählt zu den gefragtesten Nachwuchsquartetten Deutschlands. Für die Saison 2019/2020 wurden die vier jungen Musiker von der European Concert Hall Organisation zu Rising Stars, also aufgehenden Sternen, nominiert. Damit verbunden ist eine Tournee in die wichtigsten europäischen Konzertsäle – und nun auch in den Klostersaal Wennigsen, der aufgrund seiner sehr guten akustischen Eigenschaften als Geheimtipp unter professionellen Musikern gilt.

Großzügige Leihgabe

Dank einer großzügigen Leihgabe der Nippon Music Foundation spielt das Goldmund Quartett seit neuestem auf dem Paganini-Quartett. Dabei handelt es sich um vier original Instrumente des berühmten Instrumentenbauers Antonio Stradivari, die Niccolò Paganini, der Teufelsgeiger aus Italien, im 19. Jahrhundert besaß. Sie entfalteten in der hervorragenden Saalakustik ihren wunderbar warmen Streicherklang.

So vielseitig ist Quartettmusik

In ihrem Programm beim Kulturkreis Kloster Wennigsen widmeten sich die jungen Musiker drei Kompositionen der Wiener Klassik, der Frühromantik und der Romantik. Sie zeigten damit, wie unterschiedlich und vielseitig Quartettmusik ist.

Eine exzellente Technik

Zu Beginn spielten sie das Streichquartett D-Dur, „Quintenquartett“ Op. 76 von Joseph Haydn (1732–1809), dem Vater der Streichquartettmusik. Bereits hier wurde die exzellente Technik der Musiker, die feine Intonation und das erstklassige Ensemblespiel deutlich. Es folgte das virtuose Streichquartett f-Moll, Op. 80 von Felix Mendelssohn-Bartholdy(1809–1847). Und nach der Pause spielten die Musiker das Streichquartett a-Moll, Op. 51 von Johannes Brahms (1833–1897).

Ein Höhepunkt

Abschließend bedankten sich die Künstler bei dem begeistert klatschenden Publikum mit einer Zugabe, dem langsamen Satz aus dem Haydns Streichquartett B-Dur Op. 1, Nr. 1. Er bildete nach dem komplexen Brahmsquartett den wunderbar schlichten Ausklang eines Konzerts, das zweifellos als Höhepunkt des diesjährigen Konzertprogramms in Erinnerung bleiben wird.

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