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Wennigsen Gemeinde sucht Sponsoren für Skateanlage
Umland Wennigsen

Wennikgsen: Teures Projekt: Sponsoren gesucht für Skateranlage

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16:16 08.09.2019
So ähnlich wie auf diesem Foto könnte die von Architekt Dirk Lücke geplante Skateanlage in Wennigsen aussehen. Quelle: Architekturbüro Studio L2
Wennigsen

Die Bauarbeiten für die seit Jahren geplante Skateanlage am Bröhnweg sollen nach Möglichkeit noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. 2020 könnte dann die Eröffnung sein.

Wie der Skatepark aussehen könnte, der neben dem Parkplatz des Fitnessstudios Elan auf einem Feld gegenüber dem Naturbad entstehen soll, hatte Planer Dirk Lücke vor der Sommerpause im Bauausschuss vorgestellt. Der Architekt ist selbst Skater und hat schon mehrere solcher Anlagen geplant. In einem Workshop sammelte er dafür gemeinsam mit Jugendlichen Ideen.

Die Strecke soll allen Spaß machen

Herausgekommen ist eine asphaltierte Hügelpiste, im Fachjargon Pumptrack. Ob mit Mountainbikes, Longboards, BMX-Rädern, Laufrädern oder Inlinern – die neue Strecke soll allen Spaß machen.

Doch die Sache hat einen Haken: In der Herstellung ist ein Asphalt-Pumptrack teuer. Die Kosten liegen geschätzt bei 180.000 Euro. Im Haushalt sind dafür aber nur 130.000 Euro vorgesehen.

Kosten sparen durch Eigenleistung

Eventuell werden nun Teile des Entwurfs aus Kostengründen zunächst nicht verwirklicht. Der Bauantrag werde aber trotzdem alle Elemente enthalten, damit eine spätere, beispielsweise aus Spenden finanzierte Erweiterung möglich ist, kündigte der Leiter des Fachbereichs Bauen, Martin Waßermann, neulich in der Sitzung des Jugendparlaments an. Außerdem will die Verwaltung prüfen, inwieweit es mittels Eigenleistungen etwa vonseiten des gemeindeeigenen Bauhofs möglich ist, Kosten zu sparen.

Um Sponsoren zu finden und mögliche Eigenleistungen abzusprechen, soll es im September ein weiteres Treffen geben.

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Von Jennifer Krebs

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