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Umland In der Region Hannover wird es stürmisch
Umland

Wetter in der Region Hannover: Ein Sturm braut sich zusammen

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07:00 27.01.2020
Das Modell des amerikanischen Wetterdienstes erwartet, dass der Sturm über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hinwegzieht. Quelle: Qmet/Rainer Dröse
Hannover

Von Dienstag an zieht Sturm auf. Das hätten alle Wettermodelle übereinstimmend berechnet, sagt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Qmet. Dabei könnte die Region Hannover von schweren Böen getroffen werden.

Nach den bisherigen Berechnungen erreicht der Sturm die Region in der Nacht zu Mittwoch. Allerdings ist die genaue Zugbahn noch unsicher. Möglich ist, dass der Sturm von Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen zieht, dann könnte die Region Hannover besonders betroffen sein. Diesen Weg sagt der amerikanische Wetterdienst vorher.

Das deutsche Wettermodel Icon sieht den Kern des Sturms an der Nordseeküste. Quelle: Qmet

Das deutsche Wettermodell Icon erwartet dagegen, dass der Sturm von der deutschen Nordseeküste zur Ostseeküste zieht, dann wäre die Region Hannover nicht so heftig betroffen. An der Nordsee sind dann Orkanböen von bis zu 150 km/h möglich. Mit orkanartigen Böen rechnet der Meteorologe auch für die höheren Lagen im Harz.

Prognose: Das Frühjahr wird viel zu warm

Auch danach geht es ungemütlich weiter. Es werde immer wieder stürmisch, berichtet Meteorologe Jung. „Die Temperaturen fahren Achterbahn.“ Zwischen 15 Grad und 5 Grad sei alles dabei.

Inzwischen gibt es eine Prognose des US-Wetterdienstes für die kommenden Monate. Demnach sollen bis Ende Mai 2020 alle Monate deutlich zu warm ausfallen. Um 3 bis 4 Grad wärmer als üblich könnte es bei uns in jedem Monat werden, meinen die Experten. Außerdem soll es in dieser Zeit nicht sonderlich viel Regen geben. „Dabei wäre dringend mal ein zu nasses Frühjahr notwendig, aber das ist einfach nicht in Sicht“, sagt Jung.

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Von Mathias Klein

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