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Wunstorf Ausbau von Lütge Hagen im Gewerbegebiet wird teurer
Umland Wunstorf

Ausbau der Straße Lütge Hagen im Gewerbegebiet Hagenburg wird teurer

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12:00 28.04.2021
Die Straße Lütge Hagen im Hagenburger Gewerbegebiet soll fertig ausgebaut werden.
Die Straße Lütge Hagen im Hagenburger Gewerbegebiet soll fertig ausgebaut werden. Quelle: Luisa Wellenbrock
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Hagenburg

Der Auftrag für die endgültige Erschließung der Straße Lütge Hagen in Hagenburg soll an die Firma Wilharm in Niedernwöhren vergeben werden. Diesen Beschluss fasste der Hagenburger Rat einstimmig. Dafür muss die Verwaltung aber 130.000 Euro mehr investieren als geplant. „Wir gehen jetzt an den Bereich, der es dort am nötigsten hat“, erklärte Hagenburgs Gemeindedirektor Jörn Wedemeier. Die Straße sei der Teil des Gewerbegebiets, der jetzt noch fehle. Ein Ausbau sei nun dringend notwendig.

„Auf die Ausschreibung haben wir drei Angebote bekommen“, teilte Bürgermeister Dieter Eidtmann den Ratsmitgliedern mit. Die Verwaltung rechnet nach Angaben des Gemeindedirektors mit einer Bauzeit von rund sechs bis sieben Monaten. Ein nettes Beiwerk sei auch, dass die Vergabe an ein regionales Unternehmen gegangen sei, so Eidtmann.

Grundstücke bleiben erreichbar

388.000 Euro soll die endgültige Erschließung der Straße im Gewerbegebiet kosten. Zusätzlich zu der Summe, die die Straßenausbau-Firma verlangt, kommen noch Kosten für die Straßenbeleuchtung, das Pflanzen von Bäumen und Planungskosten in Höhe von rund 100.000 Euro. Im Haushalt für das laufende Jahr sind bereits knapp 350.000 Euro für das Projekt veranschlagt worden. Das bedeutet, dass die Verwaltung knapp 130.000 Euro für die überplanmäßige Ausgabe zur Verfügung stellen muss.

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Heike Schweer (CDU) warf im Gespräch um die Erschließung noch die dringende Frage für alle Anlieger ein, ob die Wege zu den Grundstücken der vielen Selbstständigen an dieser Straße beeinträchtigt werden. „Die Zufahrt zu den Anliegern ist durchgehend gewährleistet“, stellte Wedemeier klar. Das Hauptaugenmerk des Ausbaus liege auf den Straßenrändern und Gossenbereichen und werde daher nur stellenweise zu Beeinträchtigungen führen, die schnell behoben würden, so der Gemeindedirektor.

Von Luisa Wellenbrock