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Wunstorf Bäderbetriebe investieren in Freibad
Umland Wunstorf Bäderbetriebe investieren in Freibad
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13:01 13.12.2018
Die Bäderbetriebe und Purena überlegen noch, ob auch das Planschbecken mit saniert werden soll. Quelle: Sven Sokoll
Bokeloh

Die Bäderbetriebe haben die ersten Gutachter-Ergebnisse auf dem Tisch, die das Unternehmen Purena aus Wolfenbüttel in ihrem Auftrag erstellt hat. Nachdem sich in diesem Jahr der Saisonstart wieder wegen Schäden verschoben hat, sollte geklärt werden, welche Perspektiven das Bad technisch noch hat.

Erstellt wurde nun ein vorläufiges Instandhaltungskonzept, das die Bäderbetriebe nach Angaben ihres Geschäftsführers Andreas Saars bis zur nächsten Saison weitgehend umsetzen wollen –für rund 330.000 Euro. Welche Investitionen für einen längerfristigen Betrieb noch notwendig sind, untersucht Purena derzeit noch. Unter anderem wurden dafür auch noch geophysikalische Untersuchungen des Untergrunds angestellt, deren Ergebnisse noch ausstehen. Dabei geht es vor allem um das Nichtschwimmerbecken, dass sich in den letzten Jahren stark gesetzt hat.

Noch außen vor ist bei den kurzfristigen Vorhaben das Planschbecken, das auch in eine Schieflage geraten ist und in diesem Jahr ganz abgesperrt werden musste. „Hierzu besteht noch Beratungsbedarf zur technischen Ausführung und Nachhaltigkeit der Maßnahmen“, berichtet Saars. Wenn das Becken ebenfalls nach dem Vorschlag von Purena saniert würde, würden noch einmal gut 90.000 Euro dazu kommen.

Bei der bestehenden Wasseraufbereitung sind die Techniker zum Schluss gekommen, dass die Pumpen für den Wasserkreislauf des Schwimmerbeckens unterdimensioniert sind. Die Messtechnik für die Wasserbestandteile ist veraltet, ebenso wie die Chlorgasanlage zur Desinfizierung. Auch das Filtermaterial solle ausgetauscht werden.

Zu der Liste, die die Bäderbetriebe auf jeden Fall abarbeiten wollen, gehören diese Punkte jetzt ebenso wie einige Investitionen in das Nichtschwimmerbecken. Die vorhandene Folie soll ausgebaut und später ersetzt werden und die Verteilung im Beckenboden auf Dichtigkeit geprüft werden. Dann soll unter anderem auch der obere Rand des Beckens wieder auf ein Niveau gebracht werden, damit das überlaufende Wasser zu allen Seiten gleichmäßig fließen kann. Auch neue Düsen für einströmendes Wasser, Leitern und Roste wollen die Bäderbetriebe installieren lassen.

Zum 15. Mai nächsten Jahres soll das Bad wie üblich wieder öffnen, bis dahin sollen alle Aufgaben erledigt sein, wenn das Wetter es zulässt. „Ob die Maßnahmen ausreichend sind oder noch mehr Instandsetzungen erforderlich sind, ergibt sich erst, wenn die letzten Untersuchungen abgeschlossen sind beziehungsweise bei der Umsetzung“, betont Saars, der mittlerweile gebranntes Kind ist.

Von Sven Sokoll

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