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Wunstorf IGS tritt Roberta-Netzwerk bei
Umland Wunstorf IGS tritt Roberta-Netzwerk bei
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12:26 03.09.2018
IGS-Schüler setzen die neu überreichten Lego-Roboter zusammen. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

An der Evangelischen IGS wird jetzt regelmäßig mit Lego gespielt – mit hohem Anspruch: Die Schule ist dem Roberta-Netzwerk in der Region beigetreten und hat von Projektleiterin Ina May am Montag zu Beginn der Projektwoche fünf neue Lego-EV3-Roboter überreicht bekommen. Mit ihrem Roberta-Regiozentrum in der Roboterfabrik der Leibniz-Universität betreut sie 20 Schulen in der Region und will den Nachwuchs frühzeitig für Technik begeistern. „Wer solche Vorerfahrungen sammelt, dem stehen später alle Türen offen“, betonte May.

Die Lego-Roboter können mit unterschiedlichen Funktionen versehen werden. Quelle: Sven Sokoll

Der Förderverein hatte der Schule bereits vier der Basisgeräte und ein Erweiterungs-Set finanziert. „Das war immer etwas knapp“, sagt Informatiklehrerin Jutta Göers, die schon in Wahlpflichtkursen damit gearbeitet hat und die Roboter nun gern auch im zehnten Jahrgang einsetzen möchte. Der Informatikunterricht beginnt an der IGS in der siebten Klasse.

May berichtete, dass die Schule schon länger hartnäckig versucht hat, ins Netzwerk aufgenommen zu werden. Schulleiterin Elke Helma Rothämel dankte, dass es jetzt geklappt hat. Als Fläche, auf der die Roboter fahren und ihre Aufgaben erledigen können, hat die IGS das Spielfeld für die Roberta Challenge zur Verfügung. An diesem regelmäßigen Wettbewerb hatte Anfang des Jahres bereits eine Gruppe aus der Gesamtschule teilgenommen.

Durch den Verbund können die Schüler jetzt auch das Zentrum in Hannover besuchen, dort ausgereiftere Roboter ausprobieren und sich mit den daran tätigen Studenten austauschen. Das werden Teilnehmer des Schulprojekts auch in der zweiten Wochenhälfte tun, nachdem sie in der Schule mit den neuen Robotern experimentiert haben.

Am 21. September gibt es an der Universität den ersten Workshop, der sich nur an Mädchen ab der fünften Klasse richtet. Im November wollen May und ihr Team auch mit einem Camp an der European Robotic Week teilnehmen. Gesucht werden noch Teilnehmer, die dabei gemeinsam einen Produktionsprozess entwickeln, um eine Fußballmannschaft zu fertigen.

Im Netzwerk werden aber auch die Lehrer zu Workshops eingeladen , um das Angebot gut im Unterricht nutzen zu können. Weitere Informationen über das Projekt der Region Hannover unter www.roberta-hannover.de.

Schüler wählen aus Projekten

Das Roboter-Projekt ist Bestandteil der IGS-Projektwoche. Die Fünftklässler sollen dabei vor allem ihre Schule besser kennenlernen, während die Siebtklässler einen Führerschein für gutes Benehmen erwerben, einen Sporttag und individuelle Aktionen mit ihren Klassen machen. Der neunte Jahrgang beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Hauptstadt Berlin, die die Schüler im Januar besuchen werden.

In der Oberstufe konnten die Schüler aus übergreifenden Projekten auswählen, zum Beispiel zu Geschichte im Spielfilm, Mikroplastik in der Umwelt, die Online-Schülerzeitung, Weltmusik sowie das Planspiel „Was hindert mich, ein mündiges Subjekt zu sein.“ Die Jahrgänge 6, 8 und 10 haben sich unterdessen auf ihre Klassenfahrten verabschiedet.

Von Sven Sokoll

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