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Nachrichten 38 Boote auf dem Steinhuder Meer gekentert
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14:09 12.05.2013
Wie dieser Katamaran mussten wegen eines Sturmtiefs auch viele weitere Segelboote an das Ufer des Steinhuder Meeres fahren. Quelle: Lunitz
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Steinhude

Die Boote waren am Sonnabend kurz nach Ende einer Regatta gegen 16.40 Uhr auf dem Weg in den Hafen. 13 Rettungsboote der Wettfahrtvereinigung sowie das Boot der Feuerwehr Steinhude und ein Rettungsboot der DLRG waren sofort zur Stelle, um die gekenterten Segler zu versorgen. 15 Jugendliche wurden von Booten der Wettfahrtvereinigung an Land gebracht. Eine Seglerin kam leicht unterkühlt in ein Krankenhaus. Die Jugendliche konnte am Abend wieder aus der Klinik verlassen.

Das Bergen der Boote dauerte bis 18.30 Uhr. Mit dem schnellen, koordinierten und umsichtigen Einsatz der Rettungsboote konnte Schlimmeres verhindert werden.

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Die ehrenamtlichen Helfer der Wettfahrtvereinigung sind an jedem Wochenende in der Saison im Einsatz. Gemeinsam mit der Feuerwehr und der DLRG gewährleisten sie die Wasserrettung auf dem Meer.

Mehr als 20 Boote kentern bei Sturm auf Zwischenahner Meer

Auch auf dem Zwischenahner Meer sind am Wochenende bei einem plötzlich einsetzenden Sturm etwa 20 Segelboote gekentert. Besonders dramatisch war die Situation für einen 73 Jahre alten Mann und dessen 45-jährigen Sohn, sagte ein Sprecher der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am Sonntag. Die beiden hatten keine Rettungswesten dabei und waren nur leicht bekleidet. Der 45-Jährige erlitt einen Krampf. „Viel länger hätte er es nicht mehr ausgehalten“, sagte der DLRG-Sprecher. Beide kamen bei dem Vorfall am Samstag aber mit dem Schrecken davon.

Außerdem kenterten mehr als 20 Boote einer Katamaran-Regatta. Dort mussten die DLRG-Kräfte aber nur helfen, die Boote wieder aufzurichten. Zwei beschädigte Katamarane wurden in den Hafen geschleppt. Alle Regatta-Teilnehmer blieben unverletzt.

Albert Tugendheim/dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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