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Umland Wunstorf Nachrichten Heimbewohner gehen aufeinander los
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00:15 14.01.2017
Sechs Streifenwagenbesatzungen mussten die Lage im Heim beruhigen. Quelle: x
Wunstorf

Zu dem Streit war es zwischen zwei verschiedenen Wohngruppen gekommen, von denen eine gegen 21 Uhr versuchte in das Haus der anderen einzudringen. Dabei war auch ein Messer im Spiel. Eine Betreuerin und der Sicherheitsdienst wollten die Lage beruhigen, wurden aber mit einem Gürtel angegriffen.

Die alarmierte Polizei setzte am Ende sechs Streifenwagen ein und bekam die Situation unter Kontrolle. Zwei Hauptbeteiligte im Alter von 17 und 16 Jahren nahmen die Beamten mit auf die Wache, wo sie weiter randalierten. Sie hatten beide auch Alkohol getrunken und wurden von einem Arzt zunächst eingewiesen.

Die Polizei führt jetzt zunächst drei Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und eines wegen Sachbeschädigung. Die Ermittlungen zum genauen Hergang laufen aber noch weiter.

Das Heim ist im vergangenen Jahr auf dem früheren Berufsschulgelände eingerichtet worden und besteht aus zwei Gebäuden in Modulbauweise. Im August sind die ersten Bewohner eingezogen. Bis zu 36 Jugendliche kann die zuständige Region dort unterbringen, aktuell sind aber nur 29 Plätze belegt.

"Eine Eskalation wie in dem vorliegenden Fall gab es in den Jugendhilfe-Einrichtungen der Region bisher noch nicht", sagte Regionssprecherin Christina Kreutz, auch wenn Konflikte grundsätzlich nicht ungewöhnlich seien. Die Situation im Heim habe sich mittlerweile wieder beruhigt.

Wie üblich werden auch jetzt Jugendliche, von denen Gewaltbereitschaft ausging, getrennt und dafür in andere Gruppen oder andere geeignete Einrichtungen verlegt. Mit allen Mitarbeitern und Jugendlichen werden Gespräche geführt, um wieder zu einem friedlichen Alltag zu kommen. Für die Reaktion auf solche Krisensituationen sei das Team der Kinder- und Jugendheims Waldhof fachlich gut ausgebildet. Bei Bedarf unterstützen noch andere Dienste der Region.

Von Sven Sokoll

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