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Umland Wunstorf Nachrichten Erstes Etappenziel für den Markt steht bevor
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19:39 07.07.2014
Von Sven Sokoll
Während Marktleiter Jens Peschke ein Regal zeigt, das schon komplett aussieht, herrscht in anderen Bereichen des neuen Marktes noch reges Treiben. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

„Eine Woche lang müssen wir noch Gas geben“, sagt Marktleiter Jens Peschke. In manchen Bereichen sieht es so aus, als könnten die Kunden schon kommen. Wer genauer hinsieht, sieht in den Regalen dann aber nur eine Reihe von Produkten - sie steht schon, um abschätzen zu können, ob die geplante Aufstellung funktioniert.

Bis Montag werden die Regale sich noch weiter füllen - zum großen Teil mit den Restbeständen aus dem alten Markt. 120 Mitarbeiter werden allein am Sonnabendnachmittag mit dem Umzug beschäftigt sein. Deshalb ist schon ab 14 Uhr geschlossen.

Leer sind im Moment noch die Abteilungen, in denen frische und gekühlte Waren angeboten werden. Der fertige Bauabschnitt enthält außer einem Backshop auch Bedientheken für Fleisch, Wurst und Käse, an denen künftig 20 neue Mitarbeiter tätig sein werden.

Schon am Sonntagabend soll das alte Marktkauf-Gebäude völlig leer sein. Deshalb ziehen auch der Blumenladen und die Reinigung in den Neubau um. Am Dienstag beginnt der Abriss, der sich über etwa vier Wochen hinziehen wird. Er beginnt hinten, damit möglichst bald Platz ist für den Baubeginn des zweiten Abschnitts, der unbedingt vor dem ersten Advent öffnen soll.

Dort werden dann auch Textilien und Haushaltswaren unterkommen, die zunächst noch in einem Zelt zum Verkauf stehen. Dazu kommen ein Café, eine Fischtheke und vor allem die Sortimente aus dem Technikhaus. Den Standort Am Hohen Holz will das Unternehmen aufgeben und sucht nach Mietern oder Käufern.

Die Umbauphase seit August vergangenen Jahres hat die Nerven der Kunden auf manche Probe gestellt, vor allem wegen der knappen Parkplätze. Das schlägt sich auch auf den Umsatz nieder, doch Peschke freut sich, dass die Kunden dem Markt recht treu geblieben sind: „Im Vergleich zu Umbauten bei anderen Häusern fällt es eigentlich kaum auf“, sagt er. Neue Parkplatzflächen sind jetzt zwar fertig, dafür muss für den Abriss ein anderer Teil gesperrt werden - von daher besteht das Problem noch fort.

Am Ende der 20-Millionen-Investition wird Marktkauf über eine Verkaufsfläche von etwa 7000 Quadratmetern verfügen. Mit zumeist verglasten Kühlregalen, LED-Beleuchtung und einem internen Wärmekreislauf ist auch an die Energieeinsparung gedacht. Die angekündigten Bienenvölker werden aber erst nächstes Jahr auf das Dach ziehen können, wenn es auch begrünt ist.

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