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Umland Wunstorf Nachrichten Inklusion: Die Fröbelschule bleibt ein Förderzentrum
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18:57 04.03.2013
Von Jörg Rocktäschel
Die Fröbelschule bleibt, auch wenn die Inklusion eingeführt wird, ein Förderzentrum. Quelle: Lange-Schönhoff
Wunstorf

Eltern haben dann keine Wahl mehr. Sie müssen ihre Kinder, auch wenn die Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung nachgewiesen ist, in eine Regelschule geben.

Eltern, deren Kinder in eine fünfte Klasse wechseln, haben dagegen freie Wahl: Sie können ihren Nachwuchs, sofern Förderbedarf besteht, auch an einer Förderschule anmelden.

„Unsere Eltern müssen sich aber keine Sorgen machen“, betonte Sabine Scharbius, kommissarische Schulleiterin der Fröbelschule, in einem Gespräch am Montag. „Wir bleiben als Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Lernen bestehen. Bei uns können die Schüler auch nach der zehnten Klasse ihren Hauptschulabschluss machen“, sagte sie. Ihr Kollegium sei hochmotiviert und kremple die Ärmel hoch.

Um die gesetzlichen Vorgaben zur Inklusion erfüllen zu können, müssen Förderschulen künftig 50 zusätzliche Lehrerstunden bereitstellen. Die zusätzlichen Wochenstunden - zwei für Erst-, drei für Fünftklässler - können von den Lehrern abgerufen werden.

„Wegen personeller Engpässe glauben wir aber nicht daran, dass wir dafür zwei neue Lehrkräfte bekommen“, gab Scharbius zu Bedenken. Wir schicken dann unsere Lehrer in die Schulen“, sagte sie. Auch für die Grundschulen bedeute die Inklusion einiges an Mehrarbeit. So müssten die Kollegen künftig auch Förderpläne erstellen und zur Begutachtung vorlegen.

Inklusion ist eine sinnvolle Idee. Wir zweifeln aber an der Umsetzung. Bei Schulen, Eltern und sogar bei der Stadt gibt es viele Unklarheiten“, sagte Scharbius. Zur Klärung von Fragen stünden sie und ihre Stellvertreterin Leonie Losch den Eltern aber jederzeit zur Verfügung.

von Christiane Lange-Schönhoff

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