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Nachrichten Aufräumaktion bringt jede Menge Unrat zum Vorschein
Umland Wunstorf Nachrichten Aufräumaktion bringt jede Menge Unrat zum Vorschein
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00:18 28.03.2018
Die Kinder machen fleißig mit: Raja (5), Jona (4), Theo (7) und Henri (6) füllen Tüte um Tüte. Sie waren auch am Luther See unterwegs. Quelle: Christiane Wortmann
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Luthe

 Papier, Plastik, Zigarettenkippen, Becher und Blumentöpfe, ein Glas Honig, Babywindeln und einen Haufen Asbestplatten: Das, was die etwa 30 Helfer bei der Mullsammelaktion des Luther Heimatvereins am Sonnabendnachmittag zu Tage förderten, war beachtlich. Es sei schon verwunderlich, was die Leute so alles in die Gegend werfen. Besonders die zahlreichen, achtlos im Gebüsch liegengelassenen und mit Hundekot gefüllten Beutel ärgerten sie, sagte eine Helferin. Die Lutherin war mit ihren Kindern an der Schloß Ricklinger Straße unterwegs und sammelte an der so genannten „Jägermeister-Allee“ besonders viele grüne Schnapsflaschen ein.

Am Gümmerwald werden die Helfer immer fündig

Jede Menge Müll haben die Helfer bei der Müllsammelaktion des Luther Heimatvereins zusammengetragen. Nicht nur Plastik, Papier und jede Menge Glasflaschen wurden am Sonnabend gefunden. Auch Asbestplatten gehörten dazu.

Mit dem Trecker gingen Vorstandsmitglied Christian Stille und seine Helfern am Gümmerwald in Richtung Klärwerk auf die Müllsuche. Jede Menge Präservative und leere Weinflaschen wanderten dort in die Müllsäcke. Stille wundert das nicht. „Hier werden wir immer fündig. Im Wald haben wir auch Asbestplatten entdeckt. Die lassen wir aber liegen und melden das Montag an die Stadt“, sagte er.  Jede Menge Müll, darunter auch wieder sehr viele Schnapsflaschen fanden die Müllsammler an der Straße „Am Blenze“. Und ein komplettes Kinderspielhaus holten die Männer aus der Böschung an der Ausfallstraße in Richtung Schloß Ricklingen.

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Müllsammelaktion muss rechtzeitig vor der Brut- und Setzzeit erfolgen

Die gesammelten Müllsäcke werden in den nächsten Tagen von Aha abgeholt. „Weil die Stadt die Veranstaltung „ Wunstorf swingt den Besen“ wetterbedingt abgesagt hat, haben wir in diesem Jahr keinen Container für die Entsorgung des Mülls“, erklärt Ute Mackenrodt vom Heimatverein.  Die von der Stadt angesetzte Aktion Anfang März sei einfach zu früh, die Witterung noch zu kalt. Der Heimatverein sammele schon seit vielen Jahren immer Ende März den Müll ein. Das passe, zumal die Brut- und Setzzeit erst Anfang April beginne und unten den Büschen noch abgesucht werden könne, sagte sie.

Nach der zweistündigen Sammelaktion, bei der dieses Mal besonders viele Kita- und Grundschulkinder mitgemacht haben, äußerte sich auch Vereinsvorsitzender Wilfried Segge zufrieden: „Das Wetter passte und im nächsten Jahr wird es, das hat die Stadt zugesagt, wieder eine gemeinsame Aktion und eine Tombola geben“. 

Von Christiane Wortmann