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12:13 04.10.2014
Mit der Fete für die Helfer endet die Saison im Naturbad. Quelle: Anke Lütjens
Wunstorf

Reinhard Gräpel, Vorsitzender der Genossenschaft, und Rolf Hoch, Vorsitzender des Fördervereins, zogen auf der traditionellen Helferfete Bilanz und dankten den Ehrenamtlichen.

„Obwohl es mit unter 25.000 Besuchern kein gutes Jahr war, verbuchen wir es als Erfolg, weil wir wichtige Sachen angepackt und geschafft haben“, sagte Gräpel. Dazu gehört vor allem die Verlängerung des städtischen Zuschusses in Höhe von jährlich 62.000 Euro bis zum Jahr 2025.

Nächstes großes Projekt war die Umstrukturierung des Nichtschwimmerbeckens. Es wurden 320 Tonnen Kies entfernt, eine Sandschicht und neue Drainagerohre auf Folie verlegt und 200 Tonnen neuer Kies verfüllt. Ergebnis ist eine bessere Durchströmung des Wassers, was zur besten Wasserqualität seit Bestehen des Bades geführt hat. Die Kosten betrugen rund 30.000 Euro.

Drittes großes Vorhaben war der Bau einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Bades. Eine Fachfirma brachte auf einer Fläche von 140 Quadratmetern 85 Module an. Seit der Inbetriebnahme hat die Anlage rund 3600 Kilowattstunden (kWh) Strom produziert. Dieser wird zu 80 Prozent vom Bad selbst verbraucht. „Ist das Wetter schön, wird viel Strom produziert, aber fast genauso viel verbraucht“, erläuterte Hoch.

Bei Kosten von rund zwölf Cent pro kWh, gerechnet auf die nächsten 20 Jahre, bedeute das eine Ersparnis von rund zehn Cent. Ein geringer Teil des Stroms wird an die Stadtwerke verkauft. Die Genossenschaft kauft im Vergleich zu früher nur noch einen Bruchteil ihres benötigten Stroms hinzu. Finanziert wurde die rund 34.000 Euro teure Anlage mit einem Kredit von Mitgliedern der Genossenschaft und Förderern.

Anke Lütjens

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