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Nachrichten Peters’ erweitern ihren Bio-Hofladen
Umland Wunstorf Nachrichten Peters’ erweitern ihren Bio-Hofladen
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13:54 17.11.2017
Kerstin und Knuth Peters wollen Anfang des nächsten Jahres ihren erweiterten Hofladen eröffnen Quelle: Kathrin Götze
Großenheidorn

 Schritt für Schritt wächst der Betrieb: Mit einem neuen Hofladengebäude wollen Kerstin und Knuth Peters auch das Angebot an Bio-Waren deutlich erweitern. Voraussichtlich ab Januar soll es dort neben den verschiedenen Fleischprodukten der Tiere aus eigener Haltung auch eine Auswahl von Gemüse, Obst und Brot geben. Dann werden auch die Öffnungszeiten erweitert –vorausgesetzt, es findet sich genügend Personal.

Der bisherige Laden in einer früheren Garage, hatte nur an drei Tagen der Woche geöffnet. Statt der bisher 15 hat der Laden im neuen Gebäude 56 Quadratmeter. „Wir brauchen vor allem mehr Platz, um unsere eigenen Produkte besser präsentieren zu können“, sagt Kerstin Peters. Gemeint ist die stetig wachsende Auswahl an Bio-Fleisch- und Wursterzeugnissen – allesamt von Tieren aus eigener Haltung, fast alle auch aus eigener Schlachtung. Auch Wild aus den heimischen Wäldern ist aktuell zu haben. Rinder und Hähnchen werden im Schlachthaus auf dem Hof getötet und zerlegt. „Die Schweine bringen wir zum Schlachten nach Bordenau, aber die Hälften werden auch wieder bei uns verarbeitet“, sagt Knuth Peters

Was nicht vom eigenen Hof stammt, liefern regionale Partner zu, ebenfalls Bio-Betriebe. „Wir arbeiten eng zusammen, treffen uns auch regelmäßig“, sagt der Landwirt. Gemüse und Kartoffeln kämen beispielsweise aus der Bio-Gärtnerei Rothenfeld in Hannover, die Backwaren will Kerstin Peters tiefgekühlt einkaufen und im eigenen Ofen fertig backen. Eier beziehen die Großenheidorner von einem Hof in Springe. „Das ist logistisch auch kein Problem, weil wir dort auch den Wochenmarkt anfahren“, sagt sie.

Eröffnet wird voraussichtlich im Januar, das Geschäft läuft auch während der Bauphase weiter. „Eigentlich dachten wir, es wäre schön, auch das Weihnachtsgeschäft schon im neuen Laden zu haben“, sagt Kerstin Peters. Doch es sei wichtiger, dass zur Eröffnung alles fertig und schön sei. „Mit den Fleischbestellungen zu den Festtagen haben wir ohnehin genug zu tun“, sagt Knuth Peters. Wer Wild oder Geflügel bestellen möchte, tue gut daran, das bald zu tun. 

Der Hof wächst langsam, aber stetig. Mit einem neuen Ladengebäude wollen die Betreiber des Biohofs Peters in Großenheidorn das selbst erzeugte Fleisch besser präsentieren –und das Angebot erweitern. Eröffnung ist voraussichtlich im Januar. Besucher sind auf dem Hof eingeladen, Tiere und Schlachterei anzusehen.

Zum Konzept des Hofs gehört es, dass jeder die Tiere und auch das Schlachthaus sehen kann. „Wir haben auch schon Besucher bei Schlachtungen gehabt, aber da müsste man sich voranmelden“, sagt Peters. Ihm sei wichtig, dass die Kunden erfahren, wie das Fleisch produziert wird, „dass das Tier mal gelebt hat und zu Tode kommt.“ Da gehe es auch um Wertschätzung der Produkte. Viel Freude habe er beispielsweise an einer Gruppe spanischer Hausfrauen, die regelmäßig anreisten und gezielt nach Fleischstücken fragten, mit denen viele Deutsche nichts anfangen könnten, wie Bäckchen oder Rinderfüßen.

Neue Ideen haben Peters’ von einem Besuch in Süddeutschland mitgebracht. „Die Schlachterei dort arbeitet mit Kantinen zusammen“, erzählt Peters. Statt sich nur die beliebtesten Stücke zu sichern, kauften die Großküchen beispielsweise ein ganzes Rind. „Dafür bekommen sie dann Beratung, wie sie die verschiedenen Teile in den Speiseplan einbauen können.“ Statt immer nur Steak gebe es dann auch Gulasch, Bolognese und Brühe, alles vom selben Tier.

Peters’ Hofladen, Dorfstraße 53a, ist donnerstags, 14 bis 18 Uhr geöffnet, freitags, 10 bis 18 Uhr und sonnabends, 9 bis 14 Uhr. 

Von Kathrin Götze

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